Hannover (dpa/tmn) - Android gilt im Vergleich zu iOS oder Windows Phone als stromhungrig. Das liegt vor allem daran, dass Googles Betriebssystem Entwicklern und Apps viele Freiheiten beim Zugriff auf Hardware und Internetverbindung lässt. Hier sind einige Tipps, wie der Androiden-Akku länger durchhält:

Ordnung: Je seltener sich ein Android-Smartphone zum Datenabgleich mit dem Internet verbinden muss, umso länger hält der Akku durch. Deswegen sollte man alle ungenutzten Apps vom Telefon entfernen oder sie anweisen, sich nur dann zu synchronisieren, wenn man sie auch wirklich nutzt. Das empfiehlt die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 2/2016).

Funkdisziplin: Wer das automatische Herunterladen von Updates im Google Play Store deaktiviert, spart weiteren Strom. Außerdem kann ab Android 4 die Hintergrundaktualisierung von Apps deaktiviert werden - leider nur pauschal und nicht einzeln. Bei Android 4 geht das unter "Datenverbrauch/Hintergrundaktualisierung beschränken", ab Android 5 in den Einstellungen unter "Konten", dann im Kontextmenü oben rechts die Option "Daten automatisch aktualisieren" auswählen.

Stromfresser finden: Manch eine App verbraucht auch ungenutzt viel Strom. Solche Verschwender findet man in den Einstellungen im Unterpunkt "Akku". Dort wird angezeigt, welche App besonders viel verbraucht, in der detaillierten Ansicht erfährt man auch, wie lange sie im Hintergrund aktiv ist und ob sie GPS oder Datenfunk nutzt. Zum Stromsparen kann man hier Apps zwangsweise beenden, sie deaktivieren oder deinstallieren.

Bewusste Nutzung: Braucht man unterwegs keine Internetverbindung, kann man sie ausschalten. Unterwegs muss auch das WLAN-Modul nicht aktiviert sein. Auch das GPS braucht man eigentlich nur selten. Ein Besuch in den Einstellungen lohnt. Bei "Standort" lässt sich häufig ein Energiesparmodus auswählen. © dpa