Berlin (dpa/tmn) - Schwere Sicherheitslücken gilt es zu schließen. Das betrifft iTunes für Windows und die Java-Software. Nutzer sollten schnellstmöglich ihre Programme updaten.

In iTunes für Windows klaffen schwere Sicherheitslücken. Anwender sollten diese umgehend durch ein von Apple bereitgestelltes Update auf Version 12.0.1 der Medien-Verwaltungssoftware schließen. Darauf weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hin. Das Update kann direkt von Apples Support-Seite heruntergeladen und installiert werden.

Derweil hat Oracle per Update 25 teils kritische Sicherheitslücken in der Java-Software geschlossen. Um zu verhindern, dass Angreifer Daten manipulieren oder Administrationsrechte erlangen können, sollten Anwender dieses Update installieren, empfiehlt das BSI. Das gilt allerdings nur, wenn Java für installierte Programme oder Webanwendungen wirklich benötigt wird. Bei Java-Installationen sollten Nutzer immer darauf achten, dass sie nicht die Zustimmung zur Installation unerwünschter Zusatzsoftware oder Toolbars geben.

Wird Java nicht benötigt, sollte die sogenannte Laufzeitumgebung deaktiviert oder gleich deinstalliert werden, weil es in der Software in der Vergangenheit immer wieder schwerwiegende Sicherheitslücken gab. Bei Bedarf kann das kostenlose Java immer wieder neu installiert werden.© dpa