Mainz (dpa/tmn) - Nur weil etwas in Wikipedia steht, muss es nicht unbedingt richtig sein. Schließlich darf in dem Online-Lexikon theoretisch jeder Nutzer Beiträge schreiben und verändern.

Frei erfundene oder falsche Informationen löschen die Administratoren der Seite zwar meistens schnell. Ab und zu bleibt Unfug aber auch jahrelang unentdeckt. Darauf weist das Onlineportal "Silver Tipps" der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hin.

Im Zweifel kann es daher nie schaden, Wikipedia-Artikel etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Überprüfen lassen sich die Artikel zum Beispiel über die Fußnoten: Alle Fakten in Wikipedia müssen theoretisch damit belegt sein. Wenn eine Fußnote fehlt oder der Link darin auf eine unseriöse Seite führt, ist eventuell auch der Lexikon-Eintrag falsch.© dpa