Stuttgart (dpa/tmn) - Wenn der Strom im Smartphone-Akku zur Neige geht, die nächste Steckdose aber außer Reichweite ist, sind tragbare Zusatzakkus eine gute Lösung. Doch nicht jedes Gerät liefert die erhoffte Strommenge.

Beim Kauf dieser Energiespeicher sollten Verbraucher auf ausreichende Leistungsreserven achten. Dazu rät die Zeitschrift "connect" (Ausgabe 10/2014), die 16 aktuelle Modelle aller Preisklassen getestet hat. Die Kapazitätsangaben auf den Etiketten der Akkus beziehen sich nämlich auf die Akkuspannung von 3,7 Volt. Zum Laden des Smartphones muss sie jedoch auf fünf Volt hochtransformiert werden. Dadurch sinkt die tatsächlich enthaltene Strommenge - im Idealfall stehen nur etwa 74 Prozent der Ausgangskapazität zur Verfügung.

Damit die Telefonbatterie durch den Zusatzakku auch richtig gefüllt wird, muss also die Kapazität auch bei fünf Volt Spannung noch ausreichend sein. Für ein aktuelles Smartphones Samsung Galaxy S5 mit seinem 2800 Milliamperestunden-Akku (mAh) benötigt man den Angaben nach für eine volle Ladung mindestens eine Kapazität von 4000 mAh.

Drei Batteriepacks erhielten von den Testern die Note "sehr gut". Testsieger wurde die Tecxus Powerbank TP 10 000 (circa 7000 mAh) für rund 60 Euro. Dahinter landeten die Modelle Astro E3 (7000 mAh) und E5 (9900 mAH) von Anker für 27 und 37 Euro.© dpa