Canons erste Spiegellose mit Wechseloptik heißt EOS M
Canon hat seine erste spiegellose Kamera mit wechselbaren Objektiven angekündigt. In der kompakten EOS M steckt ein 18-Megapixel-Sensor im APS-C-Format, wie er zum Beispiel auch im Einsteiger-Spiegelreflexmodell EOS 650D zum Einsatz kommt. Für die Bildkontrolle und zur Steuerung vieler Funktionen steht dem Fotografen ein Drei-Zoll-Display (7,7 Zentimeter) zur Verfügung, das mit einer Million Bildpunkten vergleichsweise hoch auflöst. Neben einer automatischen Motiverkennung bietet die Kamera zum Beispiel Filter und Effekte, die vor der Aufnahme zugeschaltet und im Livebild begutachtet werden können.
Im Videomodus nimmt die EOS M Full-HD-Bilder auf und arbeitet mit Autofokus-Unterstützung sowie einem eingebauten Stereo-Mikrofon für den Ton. Per Klinkenstecker lässt sich aber auch ein externes Mikro anschließen. Auch eine Mini-HDMI-Buchse ist vorhanden. Das Gehäuse misst 10,9 mal 6,7 mal 3,2 Zentimeter und wiegt 298 Gramm mit Akku und Speicherkarte. Die EOS M soll ab September mit zwei Objektiven auf den Markt kommen, dem flachen Pancake EF-M 22mm (1:2 STM) und dem Standard-Zoom EF-M 18-55mm (1:3,5-5,6 IS STM). Zusammen mit letzterem soll die Kamera 849 Euro kosten. Im Lieferumfang enthalten ist der neue Aufsteckblitz Speedlite 90EX. Mit dem Adapter EF-EOS M können auch alle Canon-EF-Objektive genutzt werden.
Bereits seit längerer Zeit bieten auch Sony, Nikon, Pentax, Panasonic oder Olympus kompakte spiegellose Kameras mit Wechselobjektiven an.
4 Meinungen zu "Canon präsentiert die "EOS M""
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Roland64
Dienstag, 24.07.2012, 10:10 Uhr @WehFrage wie wäre es, wenn Du bezüglich des Adapters mal den Artikel liest, den Du hier kommentierst :-) -
WehFrage
Dienstag, 24.07.2012, 09:36 Uhr Nachdem fast alle anderen größeren Hersteller ein ähnliches Konzept haben musste Canon wohl endlich nachziehen. Aber im Unterschied zu den anderen macht die EOS M zumindest auf den Bildern die ich bislang davon sehen konnte, keinen so stylischen/wertigen Eindruck wie eine Nikon 1, eine Nex 5 oder gar eine Olympus OM-D. Was die "inneren" Werte angeht muss man die Tests abwarten, von Canon darf man einiges erwarten. Die (technische) Qualität ihrer Bilder wird sicher den einen oder anderen der genannten übertreffen. Über den Objektiv-Anschluss hab ich noch nichts gelesen, vermutlich braucht es Adapter um andere Canon-Objektive zu nutzen. Dann sind zwei verfügbare Objektive zur Einführung etwas dürftig. Wäre schön für uns Verbraucher wenn die Konkurrenz ein wenig die Preise drückt ;-) -
Wissi92
Dienstag, 24.07.2012, 09:27 Uhr Es erinnert kein bisschen an die NEX-Serie. Canon hält sich an kein bisher bestehendes System und das EF-M-Bajonett ist auch neu. Was sich ähnelt ist die Menülastigkeit. Zu wenig Knöpfe. In diesem Fall sogar weder dreh- noch schwenkbarer Display... -
spicysixtyfive
Montag, 23.07.2012, 15:49 Uhr Erinnert doch stark an die NEX von Sony. Da will jemand am Erfolg anderer teilhaben. Letztendlich alles eine Preisfrage für die, die da nicht markengebunden sind. Mal sehen, ob Canon für die großen Objektive dann auch so unverschämt zuschlägt, wie Sony.
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