Zur mobilen Ansicht wechseln

17.02.2013, 11:22 Uhr

Diese Fernseher kommen 2013

in Kooperation mit

Größe zählt bei Fernsehern – hier sind sich die Hersteller auch dieses Jahr einig. Deshalb verstärken sie die Modellauswahl ab 60 Zoll (152 Zentimeter) und präsentieren auf der Messe, wo sie gerade stehen: So zeigt Samsung den S9 mit einer Bilddiagonale von 110 Zoll (279 Zentimetern). LG und Toshiba schicken 84-Zoll-Fernseher (213 Zentimeter) ins Rennen, während Sharp den Schwerpunkt auf TVs mit IGZO-Technik legt, also Transistoren aus Indium-Gallium-Zink-Oxid, wie den 60-Zöller ICC Purios.

VonWalke-Chomjakov

Die Größe ist zwar imposant, wäre allerdings allein nicht so beeindruckend. Aber: Alle Riesenglotzen beherrschen 4K oder Ultra HD – die Auflösung, die mit 3840 x 2160 Pixeln Full-HD um das nahezu Vierfache übertrifft. Da jedoch Inhalte für diese Auflösung noch auf Jahre hin Mangelware sein werden, sind alle TVs mit mächtigen Prozessoren und potenten Upscalern ausgestattet, die HD-Inhalte auf die hohe Auflösung bringen und den Sehgenuss erst möglich machen. Sony will eigene 4K-Inhalte liefern. Die dafür nötige Plattform soll im Sommer 2013 in den USA starten und später auch in Europa verfügbar sein – wann genau, ist noch nicht bekannt.

OLED ist zwar nicht das zentrale Thema auf der CES, die TV-Hersteller setzen trotzdem weiter auf die organischen LEDs. Die Schirme sind superdünn und bieten eine hervorragende Bildqualität. Ihre Crux liegt in den hohen Herstellungskosten und damit viel zu teuren Geräten. Hier schlägt Panasonic nun einen neuen Weg ein und will mit gedruckten Schichten die Herstellung günstiger hinkriegen. Samsung und LG hingegen wölben die Schirme, um den Bildeindruck noch unmittelbarer zu gestalten.

Da kann der Fernseher noch so groß, smart und hoch auflösend sein, oft bleibt die Eingabe am Gerät umständlich und damit nervig. Auch hier versprechen die TV-Hersteller für 2013 Besserung. So soll insbesondere die Steuerung per Geste und Sprache einfacher und intuitiver werden. Immerhin sollen die Zuschauer das Gerät vermehrt zum Spielen nutzen. Der chinesische Hersteller Haier bringt zusätzlich die Augen ins Spiel. Ein Augenzwinkern soll dem TV schon ausreichen, um Inhalte auszuwählen.

Das alles bedeutet jedoch nicht das Ende der Fernbedienung. Sie liegt aber künftig in weiter überarbeiteter Form in der Hand – als Touchpad, für die Cursorsteuerung oder als Eingabegerät für die Sprachbefehle. Und das kommt 2013 nicht nur den Top-TVs zugute, sondern soll die Bedienung aller Fernseher vereinfachen. Eine Vorschau auf kommende Modelle und Techniken gibt die Bildergalerie.

© PC WELT

Alle News vom: 17. Februar 2013 Zur Übersicht: Digitale Welt

Bisher wurde hierzu noch keine Meinung abgegeben. Aber Sie haben doch bestimmt eine!

Tim Cook

Unbekannter bezahlt Unsumme für Treffen mit Apple-Chef Cook. >

18jährige erfindet Akku, der sich in 30 Sekunden auflädt

Er lädt sich in 30 Sekunden auf, hat aber noch weitere Vorteile. >

Gomez, Subotic

Vorsicht: Betrüger wollen mit dubiosen Angeboten im Netz an Ihr Geld. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Die Fernseher-Trends 2013. Scharfes Bild, knackige Farben: Das müssen TV-Geräte leisten.