Selbst in großen Rechenzentren kommt es immer wieder zu Systemabstürzen, auch Privatanwender kennen das Problem eines unerwarteten Blue Screens. Wissenschaftler des University College in London wollen diese Schwachstelle künftig ausmerzen. Ihr Rechner unterscheidet sich grundlegend von derzeit verwendeten Systemen, die sich Datenpakete aus dem RAM laden, diese bearbeiten und danach wieder im Arbeitsspeicher ablegen.
Der Computer der Forscher kann seine Daten mit den dafür vorgesehenen Instruktionen verbinden. Die bearbeiteten Zahlen werden anschließend in voneinander getrennten Systemen abgelegt. Jedes dieser Systeme verfügt über einen Speicher für inhaltsgebundene Daten und kann nur mit ähnlichen Systemen kooperieren. Anstelle einer festen Reihenfolge sucht sich der Rechner die Abfolge der Bearbeitung per Zufall aus. Die mit den Daten verbundenen Instruktionen werden gleichzeitig abgearbeitet, kein System werde dabei bevorzugt.
Sollte eines der Systeme abstürzen, stehen mehrere Kopien der Instruktionen an anderer Stelle bereit. Für Heimanwender werde das neue Rechner-System nach Angaben der Forscher jedoch erst in ferner Zukunft zur Verfügung stehen.
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8 Meinungen zu "Computer-Absturz? Passé!"
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guacamole
Montag, 18.02.2013, 10:57 Uhr Die Titantic der Moderne ;) -
dickerWolf
Montag, 18.02.2013, 09:30 Uhr Der Computer, mit dem ich Ende der 1970er bis Anfang der 1980er Jahre in der Schule zu tun hatte, ist in meinem Beisein nur ein einziges Mal abgestürzt - wegen Stromausfall. Ob das daran liegt, dass damals noch ein einzelner Mensch jede einzelne Instruktuion des Betriebssystems im Kopf behalten und verstehen konnte, oder daran, dass die meisten Anwender damals froh waren, überhaupt einen Computer zu haben, und sich das Betriebssystem nicht nach den "boah goil"-sten Klickibunti-Features ausgesucht haben? -
matthias54
Montag, 18.02.2013, 09:01 Uhr das "in ferner Zukunft" sollte doch recht bald sein oder? -
scribbler
Montag, 18.02.2013, 08:57 Uhr Für Großanwender gibt es das schon seit vielen Jahren, z. B. IBM System z. Speicheraufrüstung und sonstige Erweiterungen sind live möglich. Ich betreue selbst Rechenzentren die seit mehreren Jahren nicht mehr heruntergefahren wurden. Mehrere Rechner befinden sich in einem "SysPlex". Dadurch ist es sogar möglich die Rechner nacheinander auf ein neues Betriebssystem gehoben werden oder sogar die Hardware ausgetauscht wird ohne dass der Anwender unterbrochen wird. Wird aber hauptsächlich von Banken, Versicherungen und großen Industrien genutzt, weil es erst ab einer gewissen Größe Sinn macht. -
Astrobulus
Montag, 18.02.2013, 08:27 Uhr Was ist daran jetzt neu, man verwaltet simpel nur die abstürze, das was sie erfunden haben ist uralt und nennt sich Redundanz, natürlich ist es für den Heimanwender unerschwinglich denn er müsste sich 5 Rechner hinstellen um selbiges zu leisten, immer wenn einer abschmiert, übernimmt der nächste, der merkt das es hakt, problem bei diesem System ist, es ist nicht sicher vor stromausfällen, vor hardwaredefekten, vor konstrucktionsbedingten Mögeln der Hardware, vor Softwarefehlern, Kabelbrüchen, es braucht viel Strom es erfordert mehr Hardware, es produziert noch mehr Hitze, und doch wenn sich ein befehl auf allen Speichereinheiten einnistet können auch alle Speichereinheiten abstürzen, vor Hackern wäre das system also auch nicht sicher... aber es würde durchaus die gefühlten blue screens reduzieren.. -
airliner
Montag, 18.02.2013, 07:59 Uhr "Sollte eines der Systeme abstürzen, stehen mehrere Kopien der Instruktionen an anderer Stelle bereit." Also auch nur wieder ein "normales" absturztgefährdetes System, das sich selbst durch BackUps retten kann. Mehr nicht. -
Author744
Sonntag, 17.02.2013, 17:45 Uhr Aha. Britische Forscher. Haben die nicht jetzt auch festgestellt, das uns eine Klimakatastrophe droht ? *LOL*
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