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13.02.2013, 10:59 Uhr

Papst-Rücktritt bewegt Twitter und Facebook

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Am Montag gegen Mittag wurde bekannt, dass Papst Benedikt XVI. am Ende des Monats Februar zurücktreten will. Sowohl auf Websites aber auch über Twitter und Facebook verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer. Das Berliner Media Monitoring-Unternehmen "uberMetrics Technologies" (UMT) hat die Tweet- und Facebook-Posting-Frequenz zu diesem Thema anhand der Keywords "Papst" und "Pope" analysiert und liefert dazu aktuelle Zahlen.

VonPanagiotis Kolokythas

Aus der Analyse geht hervor: Allein am Montag wurde der Papst auf Twitter und in sozialen Netzwerken innerhalb einer Stunde öfters erwähnt, als sonst innerhalb eines ganzen Monats. "Das größte Kommunikationsvolumen auf Facebook und Twitter im europäischen Raum gab es gestern um etwa 13.00 Uhr", stellt UMT fest.Medien-Analyse für "Papst"

Montag, den 11.02.2013, 11.00 Uhr bis Dienstag, 12.02.2013, um 12.00 Uhr

  • Ca. 468.000 Treffer zu "Papst" und "Pope" im gesamten Web
  • Davon ca. 435.000 Treffer auf Facebook und Twitter

Montag, den 11.02.2013, zwischen 11.00 und 17.00 Uhr

  • Ca. 223.000 Treffer zu "Papst" und "Pope" im gesamten Web
  • Davon ca. 199.400 Treffer auf Facebook und Twitter

Gesamtzahl der Posts bis Dienstag, 12.00 Uhr

  • Twitter: mehr als 295.000
  • Facebook: mehr als 140.000

Spitzenwerte zwischen Montag, 11.00 Uhr und Dienstag, 12.00 Uhr

  • Tweets pro Stunde: 24.000 Tweets; entspricht 6,6 Tweets pro Sekunde
  • Facebook-Beiträge pro Stunde: 11.400 Beiträge; entspricht 3 Beiträgen pro Sekunde

Zum Vergleich: Durchschnitt für die Woche vom 3.2. bis 10.2.

  • etwa 140 Tweets pro Stunde
  • etwa 9 Facebook-Beiträge pro Stunde

Bei den angesagtesten Twitter-Themen in Deutschland spielten am Montag die Schlüsselwörter #Papst und #Benedikt ein wichtige Rolle und wurden nur vom Hashtag #Rosenmontag übertrumpft. International kam der Hashtag #BenedictoXVI erst später in die angesagten Themen auf Twitter, man konnte hier eine Verzögerung von einigen Stunden beobachten", so UMT. Dies könnte auf die Zeitverschiebung zwischen Europa und USA zurückzuführen sein. Am Abend war der Rücktritt des deutschen Papst aber wieder aus den weltweiten Top-Themen verschwunden.

© PC WELT

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