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Internetstars: Für fünf Minuten im Rampenlicht

VonChristian Flier


Das süße kleine Krokodil Schnappi war gestern, heute blubbern die Elektro-Akkorde von Alemuel vor sich hin. Die 25-jährige Bayerin schickte Anfang 2007 im Internet das Video "Kleiner Hai" auf Reisen, das sich zu einem echten Renner entwickelte. In kürzester Zeit schauten sich drei Millionen Surfer das Filmchen vom "dim dim kleinen Hai" an.

Der Musikriese EMI nutzte die virtuelle Popularität Alemuels und veröffentlichte Ende Mai 2008 die Single mit den Extended-, Acapella- und Pulsar-Dance-Versionen. Im Videolip tanzen große, kleine, dicke und dünne Fans zu den schlichten Tönen des Songs, dessen Text mit ganz wenigen Worten auskommt: Vielmehr als "Babyhai", "kleiner Hai" und "weißer Hai" enthält er nicht.

Im Juni 2008 bekannte Alemuel in einem "Bravo"-Interview, dass sie nicht 18 aber 25 Jahre alt sei. Außerdem sei sie keine Schülerin, sondern Studentin. Alexandra Müller gestand, dass sie geflunkert habe, weil sie ihr Privatleben schützen wollte. Den Schwindel würden ihr die Fans nicht übel nehmen.

Alle News vom: 1. Dezember 2011 Zur Übersicht: Digitale Welt
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