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23.06.2012, 12:52 Uhr

Schon 100 000 Euro für Lahm & Co.

Danzig (dpa) - Mit dem Einzug ins Halbfinale haben die deutschen Nationalspieler ihre EM-Prämien auf 100 000 Euro pro Mann verdoppelt.

Für den ersten Titelgewinn seit dem EM-Triumph 1996 in England würde der Deutsche Fußball-Bund (DFB) an Kapitän Philipp Lahm und seine 22 Teamkollegen sogar die Rekordsumme von jeweils 300 000 Euro zahlen.

Verärgert

Wer verriet die überraschende Aufstellung des Bundestrainers? >

Eine erneute Finalniederlage wie bei der Europameisterschaft vor vier Jahren in Österreich und der Schweiz würde jedem deutschen EM-Fahrer wiederum 150 000 Euro einbringen. Bei der letzten Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika hätte der DFB den Titelgewinn mit 250 000 Euro belohnt. Für Platz drei gab es schließlich 100 000 Euro.

Der DFB kann sich die bislang 2,3 Millionen Euro für die 23 Spieler locker leisten. Der Verband erhält aus dem Prämientopf der Europäischen Fußball-Union (UEFA) jetzt schon 16 Millionen Euro. Als Titelgewinner würde der DFB auf ein Gesamtpreisgeld von 23,5 Millionen Euro kommen.

Acht Millionen Euro gab es als Startgeld für jede der 16 teilnehmenden Nationen. Dazu kommt beim DFB jeweils eine Million Euro für die Gruppensiege gegen Portugal (1:0), die Niederlande (2:1) und Dänemark (2:1). Zwei Millionen Euro gab es für das Viertelfinale, drei Millionen Euro war der 4:2-Sieg gegen Griechenland wert. Den Endspielerfolg honoriert die UEFA mit 7,5 Millionen Euro, der unterlegene Finalist erhält als Trostpflaster 4,5 Millionen Euro.

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27 Meinungen zu "Lahm & Co. machen Kasse"

  • schieber1
    Samstag, 23.06.2012, 16:10 Uhr
    Es ist viel Geld was die Jungs da für ihr Auftreten bekommen. Ob es gerechtfertigt ist will ich nicht beurteilen, es wird aber für viele Menschen in D schwer nachvollziehbar sein.
  • ibschim
    Samstag, 23.06.2012, 15:53 Uhr
    Das Geld ist sicherlich der einzige Grund für den Sie auf dem Platz laufen und nicht nur stehen.Bei einem Titel für das "Vaterland" dürfte es keine Extra-Bezüge geben. Es geht denen nur um den schnöden Mammon.
  • 8jemand8
    Samstag, 23.06.2012, 15:24 Uhr
    Dass man Berufssportler ist - ok. Dass man dadurch in der Öffentlichkeit steht - Begleiterscheinung, derer man sich bewusst ist. Dass man so überbezahlt wird - nicht ok. Der Beruf des Sportlers sollte nicht übermäßig mehr bezahlt werden, als andere Berufe auch.
  • Neptuna
    Samstag, 23.06.2012, 15:18 Uhr
    verdient oder nicht-ich verlange von jedem Spieler, dass er sich für uns den Arsch aufreisst. Ein trauriger Fall scheint inzwischen Schweinsteiger zu werden, dem die Dinge wohl über den Kopf wachsen. Seine Interviews sind ähnlich apathisch wie sein momentanes Spiel, Fehlpässe ohne Ende gegen Griechenland, die Highlights waren bei den Pässen auf Gomez im Hollandspiel. Ich bin kein Psychiater, aber mit dem Jungen stimmt etwas nicht-Geld allein macht nicht glücklich...
  • Di0n
    Samstag, 23.06.2012, 15:08 Uhr
    Mimimi....genug arme Leute Mimimi :(:(:( Krankenpfleger heul schnief. Meine Fresse. Soviel Moral an diesem Tag, ich geh' erstmal kotzen. Und danach steig' ich erstmal in mein AMG und fahr' innen Puff, sinnlos Kohle verpraßen ;)
  • schlurfi
    Samstag, 23.06.2012, 14:34 Uhr
    Ich finde es empörend,mit wieviel Geld hier rumgeworfen wird. Es Gibt genug armer Leute in Deutschland , die unverschuldet in die Armutsfalle geraten sind. Lahm und Co. wirft man es in den Rachen. Armes Deutschland ,won sind wir Hingeraten.

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