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01.08.2012, 10:41 Uhr

Bielefelderin veröffentlicht "Kochbuch für alte Menschen"

Bielefeld (dpa/lnw) - Mit dem Alter ändert sich auch der Geschmack und neue Kochrezepte müssen her. Nun ist ein Kochbuch erhältlich, das auf die Bedürfnisse der Senioren in der Küche eingeht.

Wenige Zutaten, mehr Würze und einfache Rezepte: Eine Autorin aus Bielefeld hat ein "Kochbuch für alte Menschen" geschrieben. "Die Masse an Kochbüchern ist groß, aber es gibt kein Buch, das die besonderen Beeinträchtigungen alter Menschen berücksichtigt", sagte Claudia Menebröcker dem Pressedienst "Westfalen heute". "Bei vielen Menschen lässt im Alter der Geschmackssinn nach, außerdem fällt das Einkaufen schwerer und bei manchen haben sich auch die Lebensumstände geändert, etwa weil der Partner gestorben ist." Gemeinsam mit zwei Köchen hat die Diätassistentin Rezepte angepasst. Kein Gericht braucht mehr als zehn Zutaten. Traditionelle Menüs wie Heringsstipp mit Bratkartoffeln oder Würstchen mit Sauerkraut sind zudem stärker gewürzt.

Literatur:

Menebröcker, Claudia: Mir schmeckt's wieder - Das Kochbuch für alte Menschen, Trias-Verlag, 19,99 Euro, ISBN-13: 9783830439400

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11 Meinungen zu "Geschmack ändert sich im Alter"

  • Silkchen
    Donnerstag, 02.08.2012, 17:47 Uhr
    Meine Oma konnte auch mit über 70 noch tolle Menüs zubereiten, ganz ohne irgendwelche Kochbücher. Bei Frauen ihrer Generation wurde kochenkönnen sicher erwartet, weil viele eben Hausfrauen waren und die Familie zuhause bekocht haben. Wer sein ganzen Leben lang gekocht hat, bekommt einfache Rezepte auch ohne Spezialkochbuch hin. Und ob Männer, die ihr Leben lang nicht gekocht haben mit Kochbuch auf einmal anfangen zu kochen, wage ich zu bezweifeln.
  • Kasperltheater
    Donnerstag, 02.08.2012, 12:41 Uhr
    Es gibt viele ältere Menschen welche ganz toll kochen können. Die meisten Jungen essen aus der Dose und haben vom kochen null Ahnung. ältere Menschen haben meistens tolle Kochbücher mit Rezepten von der Oma. Hmmmm das schmeckt lecker.
  • Eisflamme
    Mittwoch, 01.08.2012, 17:53 Uhr
    Pulverkurtchen.. "manchmal" war gut *kringel*
  • Pulverkurtchen
    Mittwoch, 01.08.2012, 17:05 Uhr
    Gescheiter wäre ein Kochbuch für die Jungen, damit sie sich so ernähren, dass sie möglichst viele Geschmacksknospen ins Alter retten können. Dann schmeckt man nämlich auch im Alter noch was. Wer in der Jugend zu scharf isst, ruiniert seine Geschmacksknospen, und wenn die hin sind, sind sie hin. Vor allem Chili und Tabasco sind die Geschmackskiller. Aber junge Leute wollen zeigen, was sie alles aushalten, leider manchmal ohne Hirn.
  • Martinho
    Mittwoch, 01.08.2012, 16:49 Uhr
    Wenige Zutaten viele Gewürze???????????? Also ich hab die Erfahrung gemacht, dass alte Leute nicht (mehr) so gerne gut gewürztes Zeug essen wollen, geschweige denn scharfes.
  • JetztIstAberGut
    Mittwoch, 01.08.2012, 14:35 Uhr
    @bird1986: Das es im ALtenheim nur noch Kartoffelbrei gibt liegt daran, dass man die dort zu verwendeten Kartoffeln auch für nix anderes gebrauchen kann. Meist ist das Essen im Alterheim schon längst um. Sehr schön am Aufschnitt zu erkennen, der dann versucht sich um das Brot zu wickeln auf dem er liegt. Desweiteren stelle ich fest, dass eher wir jungen Leute mit "natürlichem Geschmack" nichts mehr anfangen können. Wir sind "umprogrammiert" auf Geschmacksverstärker, künstliche Aromen und Ähnliches. Wenn man heute einen Apfelsaft kauft, kann man nur hoffen das die Suppe in dem Tetrapack mal an einem Apfel beim einräumen im Supermarkt vorbei gerollt ist. Mehr Apfelkontakt hat das Zeug meistens nicht gehabt. Und das kann man auf andere Dinge 1:1 übertragen.
  • curlycat
    Mittwoch, 01.08.2012, 14:12 Uhr
    Meiner Meinung nach ist das die komplette Abzocke, von wegen ,alte Menschen brauchen mehr Gewürze.Meine Schwiegermutter beschwert sich ständig über zu scharfes Essen bei mir, wir lieben die mexikanische Küche, die ist nun mal etwas schärfer. Ausgerechnet, wenn ich Chili con Carne koche, lädt sie sich selbst ein, um sich dann zu beschweren. Im Restaurant empfindet sie das Essen meistens zu salzig und zu stark gepfeffert. Bei vielen Bekannten, älteren Semesters, habe ich bei Einladungen zum Essen, schon oft den Mangel an Gewürzen feststellen dürfen. Da wirft sich die Frage auf, kenne ich nur Ausnahmen, oder startet die Autorin eine Riesenverarsche, um eine Menge Kohle zu scheffeln. Die Ähnlichkeit mit Kaffeefahrten und den dort angebotenen Rheumadecken ist nicht zu übersehen, wo den älteren Menschen das Geld aus den Rippen geleiert wird.
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