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28.02.2013, 16:32 Uhr

Ernährung: Vegetarische Lebensmittel enthalten Tierprodukte

Wer auf tierische Produkte in Lebensmitteln verzichten möchte, hat es schwer. Selbst Begriffe wie „vegetarisch“ oder „vegan“ bieten keine Verlässlichkeit. Sie sind lebensmittelrechtlich nicht definiert. Laut Foodwatch würden Hersteller, die von Verunreinigungen ihrer Produkte mit tierischen Zutaten wüssten, diese Begriffe aber trotzdem einsetzen.Wo verstecken sich die Tierprodukte? Zum Beispiel in der Gelatine. Milrams Frühlingsquark oder Frischkäse von Bresso enthalten Gelatine und damit einen tierischen Bestandteil. Aber auch die Tomatencremesuppen von Maggi enthält tierische Zutaten – nämlich Speck. Zwar kann der Verbraucher die Bestandteile der genannten Produkte der Zutatenliste entnehmen - dass sich in einer Tomatencremesuppe allerdings Speck versteckt, darauf komme man so schnell nicht, heißt es bei Foodwatch.Auch Backwaren enthalten tierische Produkte. So verwenden industriell arbeitende Großbäckereien das Mehlbehandlungsmittel L-Cystein, um Konsistenz und Verarbeitungseigenschaften des Teigs zu beeinflussen. Gewonnen wird L-Cystein aus Schweineborsten oder Federn. Als Trägerstoffe für Aromen und Vitamine gelangen Tierprodukte beispielsweise aber auch in Multivitaminsäfte. (jb)

Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Der Inhalt von NetDoktor.de kann und darf nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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18 Meinungen zu "Tierprodukte in veganer Kost?"

  • nurvegan2012
    Sonntag, 23.12.2012, 11:21 Uhr
    Wer den oben abgedruckten Text geschrieben hat sollte erstmal die grauen Zellen anschalten bevor er über vegane Ernährung schreibt. Was bitte sind denn Quark und Frischkäse? Ist doch vollkommen klar das das tierische Produkte sind oder wächst Milch aus denen Quark und Frischkäse hergestellt wird neuerdings auf Bäumen. Derjenige sollte über Dinge schreiben von denen er "Ahnung" hat.
  • vegan67
    Montag, 05.11.2012, 13:29 Uhr
    Am besten ist es, keine Convenienceprodukte zu konsumieren, sondern sein Essen frisch zuzubereiten. Dann läuft man auch kaum Gefahr tierische Produkte im Essen zu haben und gesünder ist es ohnehin.
  • wolfsgrau
    Dienstag, 07.08.2012, 10:15 Uhr
    @6ch6ris6 *versteh nich wieso hier sofort wieder gegen vegan-lebende menschen gebasht wird. wenigstens gibt es noch menschen, die versuchen sich bewusst zu ernähren und ihr eigenes verhalten reflektieren. das sollten mehr menschen tun.* kein in den topf werfen. vegetarier und veganer (nbiocht alle) versuchen otto normqalverbraucher(fleischesser) zu bekehren. ob du dich bewusst ernährst, kann ich nicht beurteilen, ob ich mich bewusst durch nahrungsaufnahme von fleischprodukten (schnitzel, steak, wurst jeglicher art usw.) ernähre weiss der geier, ich jedenfalls fühle mich wohl und missioniere nicht. in der heutigen zeit kann man der nahrungsmittelindustrie so oder so nicht trauen, da ist mein meinung.
  • Lotusknospe
    Samstag, 04.08.2012, 12:18 Uhr
    Oh, sorry, es muss noch ein "df" ans Ende des Links.
  • Lotusknospe
    Samstag, 04.08.2012, 12:14 Uhr
    Hier das Ergebnis der Foodwatchanfrage an Funny Frisch, mit der Gesamtliste veganer Produkte: www.foodwatch.de/foodwatch/content/e10/e52916/e52919/e53091/funnyfrisch_foodwatch_korrespondenz_gesamt_2012-08-01_ger.pdf
  • Harry1972
    Freitag, 03.08.2012, 17:42 Uhr
    "Zwar kann der Verbraucher die Bestandteile der genannten Produkte der Zutatenliste entnehmen - dass sich in einer Tomatencremesuppe allerdings Speck versteckt, darauf komme man so schnell nicht, heißt es bei Foodwatch." Grundsätzlich finde ich Foodwatch gut, doch diese Grundhaltung dem Verbraucher gegenüber stört mich sehr. Die machen sich für diese Ampellösung stark, weil sie die Verbraucher für blöde halten. In Wirklichkeit wäre es wichtiger, die Zutatenliste gut lesbar und komplett angeben zu müssen. Aber laut Foodwatch sind Konsumenten ja unterbelichtet und kommen nicht auf die Idee, einen Blick auf die Zutatenliste zu werfen.
  • 6ch6ris6
    Freitag, 03.08.2012, 16:54 Uhr
    "Selbst Begriffe wie "vegetarisch" oder "vegan" bieten keine Verlässlichkeit. Sie sind lebensmittelrechtlich nicht definiert." mir scheint als gäbe es beim lebensmittelrecht so gut wie gar nichts was irgendwie geregelt ist. am besten man baut selbst so viel wie möglich nahrungsmittel an. dann ist man auch sicher vor chemischen zusätzen und es ist viel billiger. versteh nich wieso hier sofort wieder gegen vegan-lebende menschen gebasht wird. wenigstens gibt es noch menschen, die versuchen sich bewusst zu ernähren und ihr eigenes verhalten reflektieren. das sollten mehr menschen tun.
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