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100 Festnahmen bei Demo

100 Festnahmen bei Anti-Wall-Street-Demonstration in Oakland

© Reuters

Kalifornien: Die Polizei setzte Tränengas gegen die Mitglieder der "Occupy"-Bewegung ein.

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  • Jossel
    Montag, 30.01.2012, 11:56 Uhr
    Warum nur Tränengas??? Wo sind die Bilder die zeigen, wie 4 vollgepanzerte Polizisten EINEN Demonstranten festhalten, während ein fünfter und sechster ihm die Kniescheiben zerschlagen???
  • outlawhoch2
    Montag, 30.01.2012, 09:07 Uhr
    powerfrauchen | 85 Beiträge Es gibt hier keine Amerika-Hetzer! Wenn, dann sind die USA gemeint. Das genau ist der Punkt: die USA sind NICHT Amerika! So denkt nur die US-Adminstration und wir wollen uns doch -ohne nachzudenken-, nicht anschließen, oder?
  • Historiefakten
    Montag, 30.01.2012, 08:59 Uhr
    Die Demokratie wird nicht definiert, daß die Demonstationen nicht mit staatlichen Mitteln wie mit der Polizeigewalt entgegengesetzt wird. Die polizeilichen Maßnahmen gegen die Demonstationen zeigen lediglich, daß die Demonstrationen vom Staat auf irgendeinem Grund nicht gut gefunden wird. Solche polizeiliche Maßnahmen gegen die Demonstrationen können in allen staatlichen Systemen geschehen: Kapitalismus, Sozialismus, Islam-Republik etc. Es hat nicht direkt mit der Demokratie zu tun. Demokratie bedeutet hauptsächlich, daß die Grundinteressen der überwiegenden Bevölkerung (90% sind Mittel- und Unterschicht) im Realleben (nicht nur vor dem Wahlkampf oder auf dem Papier Grundgesetzt, oder im Mehr-Partei-System) durch das System vollständig praktiziert wird: Sozialpolitik, Gesundheitspolitik, Wirtschaftspolitik, Bildungspolitik, Medienpolitik, keinen Armut durch das System erzeugen oder begünstigen, egal absichtlich oder unabsichtlich. Lediglich muss bei dem Konflikt in der Gesellschaft eine Lösung demokratisch gefunden werden, natürlich unter den Bedingungen der in der Alltagpraxis stattgefundenen Demokartie die soziale Stabilität und nationale Sicherheit als Garantie und Grundbedingung der sozialen Sicherheit immer gewährleitet werden muss. Demokratie bedeutet auch, daß eine langfristige Lösung des Konfliktes zwischen Kapitalismus und Sozialismus, zwischen den Interessen der 10% Reichen und der 90% Mittel- und Unterschichten, zwischen verschiedenen Religionen, zwischen ethnischen Minderheiten, zwischen Einheimischen und sog. Ausländern gerecht, diplomatisch und in harmonisch maximal bestrebt zu finden. Wenn eine Wirtschaftskrise durch die brutale, ungerechte Ausbeutung des Kapitalismus sehr viele Menschen im Armut (sogar die Bänker und Mittelschicht) gebracht hat, und diese Menschen deshalb ihre Unmut durch die Demonstration zeigen, und deshalb die sensibelsten Interessen des Kapitalismus berührt, und dieser kapitalistische Staat schicken seine Polizisten die Demonstration mit Gewalt zu lösen und verhaften die Menschen, dann zeigt die kapitalistische Undemokratie dieses Staates. Wenn ein Unrecht geschehen hat, z.B. kapitalistische Ausbeutung erzeugt Armut und einen Zustand, in dem man zum Sterben zu viel und zum Leben zu wenig hat, dann hat man Recht nach dem Menschenrechtidee und v.a. nach der konfuzianistischen und buddhistischen Lehre dieses Recht auf jedem Fall zurückfördern, bis er sein Recht als Mensch wieder in der Gesellschaft wieder bekommt. Hier geschieht leider bei der Mehrheit der Bevölkerung (Mittel- und Unterschicht), die in der Demokratie im echten Sinne nicht zu suchen hat.
  • GruftyPunk
    Sonntag, 29.01.2012, 16:11 Uhr
    powerfrauchen: "Bei einer friedlichen Demo hätte es garantiert kein Tränengas gegeben." Du warst offenbar sehr selten bis nie auf einer Demo. Die Polizei setzt gern mal Tränengas ein, um friedliche Denonstranten auseinander zu treiben - oftmals auch wenn Kinder dabei sind. Ausserdem werden in den vergangenen Jahren vermehrt Wasserwerfer (wobei das Wasser ebenfalls meist mit Reizgas versetzt ist) bei Minus-Graden eingesetzt. Das ist sogar nach den sehr schwammigen Einsatzrichtlinien verboten! Trotzdem setzt sich die Polizei (hierzulande) darüber hinweg. Wennman sich dann mal die Art der Verletzungen bei der Polizei ansieht, die in den Nachrichten immer nur mit ner Zahl angegeben sind, so merkt man schnell, dass das fast ausschließlich folgende Fälle sind: - Reizungen durch Tränengas (wenn der Filter im Helm versagt oder der Helm nicht aufgesetzt war, als der Polizist in sein eigenes Tränengas lief) - Verstauchung des Handgelenkes (mit voller Wucht auf Demonstranten/Knochen einschlagen hinterlässt auf dauer auch Spuren im Handgelenk) - leichte Prellungen und "verrenkte" Füße aufgrund von Stürzen (z.B. auf gefrorenem Wasser von Wasserwerfern ausgerutscht) Bei den Demonstranten sind einerseits die Zahlen der Verletzten deutlich höher. Zum Anderen sind Reizungen durch Pfefferspray noch das geringste ...deutlich häufiger gibts Knochenbrüche, Platzwunden und Gehirnerschütterungen. Das sind auch nur die Zustände auf friedlichen Demos in D-Land. In Amiland ist der Begriff "less-lethal" (=weniger tödlich) für die angewandten Waffen schon derart in den Alltag eingezogen, dass nach neuesten Umfragen bei der Kalifornischen Polizei 85% keine Scheu haben, diese Waffen "jederzeit" anzuwenden. Die greifen dort also auch bei Kindern schnell mal zu den "Gummi-Geschossen" (=Hartplastik-Geschoße), die aus kurzer Distanz in 60% der Fälle tödlich sind. Auch Tränengas wird dort noch viel freizügiger eingesetzt als hier. Haltet Euch also mit Aussagen, wie "Wenn die friedlich gewesen wären, hätte die Polizei sie nicht niedergeknüppelt/mit Tränengas angegriffen" zurück. Die Polizei - vor allem, aber nicht ausschließlich die Einsatzhundertschaften - ist NICHT Dein Freund und Helfer.
  • LawdyMama
    Sonntag, 29.01.2012, 15:48 Uhr
    Das Böse siegt immer und überall! Die Neoliberalen Kapitalisten - Imperialisten- schlagen zu, und das ist erst der Anfang! Ihr werdet euch noch alle Wundern! Lest Kalle Marx, und ihr wisst alles!
  • Shunya
    Sonntag, 29.01.2012, 15:43 Uhr
    jeder sollte sich einmal vor augen halten,das demokratie und das kapital bzw. das finanzsystem nicht funktionieren. dadurch wird es NIE zu einer wahren demokratie kommen/ bzw. nie geben. denn die interessen der wirtschaft und des finanzsystems stehen immer über die interessen des volkes. wie sagte meine oma schon immer "geld regiert die welt" und wo die interessen des geldes mehr wiegen als ein menschenleben,wird es nie eine wahre demokratie geben.
  • margotsofie
    Sonntag, 29.01.2012, 15:38 Uhr
    Vorausgesetzt die Zahlen im Spiegel stimmen, dann hat in Amerika vor etwa 30 Jahren ein Häuptling 42 mal soviel verdient wie der einfache Indiander. Heute soll es das 300fache sein. Daß sowas niemals gutgehen kann, dürfte klar sein. Wir sollten allesamt sehr stolz auf Occupy sein, da diese mutigen Menschen ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen für eine hochgefährliche falsche Entwicklung. Ich jedenfalls bin es!

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