RBS-Chef bekommt knapp eine Million Pfund Bonus
Die Bonuszahlung ist höchst umstritten. Premierminister David Cameron hatte zuvor erklärt, ein Bonus von mehr als einer Million Pfund sei aus Sicht der Regierung nicht akzeptabel. Wirtschaftsminister Vince Cable kämpft für ein Gesetz, das die Beteiligung der Aktionäre an den Bonusentscheidungen der Banken stärkt.
Die Royal Bank of Scotland erklärte, Hester soll 3,6 Millionen Aktien der Bank als Bonusleistung erhalten. Das entspricht derzeit 963.000 Pfund. Im vergangenen Jahr hatte Hester einen Bonus in doppelter Höhe erhalten. Sein Grundgehalt beträgt 1,2 Millionen Pfund. Hester war am Niedergang der RBS im Jahr 2008 nicht beteiligt. Heute befindet sich die Bank zu 83 Prozent im Staatsbesitz.
Die RBS hatte erst vor wenigen Wochen angekündigt, weitere 3.500 Stellen zu streichen und ihre Investmentbank deutlich zu verkleinern. In den vergangenen drei Jahren verkleinerte sich der Personalbestand bei RBS um rund 50.000 Stellen auf 150.000. Die Bank hatte sich mit der Übernahme der niederländischen ABN Amro übernommen. In den Jahren 2008 bis 2010 lief ein Verlust von 29 Milliarden Pfund auf, für die der britische Steuerzahler geradestehen musste.
-
blossnefrage
Samstag, 28.01.2012, 17:32 Uhr "Das hier ist einfach bloß noch SARKASMUS!" Sakasmus? Nöö... Nur ein Wortschwall, den sortieren möge, wer's lustig ist. -
Contra
Samstag, 28.01.2012, 12:02 Uhr @ Fabricius, S.2: In diesem Fall hat Demokratie durchaus etwas mit Hausrecht zu tun. Ich finde eine Stadt in der unerwünschten Personen der Zutritt zu ganzen Bezirken nicht gewährt wird - und man wird unerwünscht wenn man etwas sagt dass eine Minderheit nicht hören mag - undemokratisch. Bei Gebäuden und Privatgärten ist das etwas völlig anderes, aber Straßen die der Steuerzahler bezahlt hat und dann auf ihnen nicht mehr sagen dard was er will? Keine "aufrührerischen Ideen" mehr öffentlich vertreten darf wie die, dass Stellenstreichungen trotz fetter Gewinne und dicken Boni oder die mangelnde Besteuerung von Finanztransaktionen fragwürdig sind? Du hast recht, irgendwas muss ich da durcheinandergeworfen haben, demokratische Werte und Hausrecht auf Plätzen die einmal öffentlich waren haben nichts miteinander zu tun... -
JohnQPublic
Samstag, 28.01.2012, 11:08 Uhr Zitat: „In den Jahren 2008 bis 2010 lief ein Verlust von 29 Milliarden Pfund auf, für die der britische Steuerzahler geradestehen musste.“ Dagegen sind doch die ein, zwei Millionen Gehalt und Bonus für den Bankchef einfach nur Peanuts, wenn man noch dazu seine großartige, ja geradezu revolutionäre Idee zur weiteren Sanierung betrachtet: Abbau von 3500 Stellen! Einfach genial!!! 3500 unfähige Mitarbeiter zu entlassen (diese haben schließlich mit ihrer grottenschlechten Arbeit und Unfähigkeit die Bank in den Ruin getrieben)! Wenn man’s mal nüchtern durchrechnet, den Bonus durch die Anzahl der Entlassenen teilt, sind das nicht mal 300Euro pro Entlassenem, nicht mal ein Wochenlohn! ER spart für sein Unternehmen Hunderte Wochenlöhne pro abgebauter Stelle ein und begnügt sich als Dank mit einem einzigen Wochenlohn. So selbstlos ist sonst niemand! Und keiner, der ihm jetzt seinen wohlverdientes Bonus neidet, macht sich auch nur einen Gedanken darum, wie hart der Mann für sein Geld arbeiten muss: Man stelle sich vor, er muss jetzt 3500 Leuten klarmachen, dass sie und ihre Familien ab sofort mit ein paar Einschränkungen leben müssen. Wenn er sich pro Entlassenem nur eine einzige Stunde Zeit nimmt, sich das Gejammer über verlorene Perspektiven und solch Zeugs anzuhören, so sind das 350 Tage Arbeit, 10 Stunden JEDEN Tag: ein ganzes Jahr, ohne Urlaub, ohne Wochenende unter härtester psychischer Belastung. Und dazu kommt noch seine tägliche normale Arbeit: Beziehungen in Wirtschaft und Politik knüpfen, Steuern vermeiden, um Subventionen kämpfen, zu anderen Vorstands- und Aufsichtsratssitzungen fliegen usw. usf. Wer möchte jetzt noch mit ihm tauschen? PS: Wer jetzt in meinem Beitrag sowas wie Ironie erkennt, dem sei gesagt: Nein, das ist keine Ironie.... Das hier ist einfach bloß noch SARKASMUS! -
schieber1
Samstag, 28.01.2012, 09:55 Uhr Wenn es sich die Schotten leisten können, dann ist das doch ok. Warum denn nicht. Ich gönne es ihm. -
esip
Samstag, 28.01.2012, 09:33 Uhr Englische Banker dürfen ruhig Mio-Boni kassieren: Gemeinhin wird das meißte Geld wieder in die Wirtschaft getragen, oder es bekommen arme, junge Frauen, die kaum was zum anziehen haben! :-) -
meinemeinung357
Samstag, 28.01.2012, 09:21 Uhr Habe ich von denen diesen Monat auch bekommen. Bei mir war es aber kein Bonus sondern meine Zinsen für 2011 für meine 40 Millionen Pfund Spareinlage. Lol,Lol,Lol......... -
lovzi
Samstag, 28.01.2012, 09:21 Uhr Diese Bank muss man sich als Antibank für kl. Anleger, die ja erst diese unseriösen Bonuszahlugnen möglich machen, merken und auf jeden Fall meiden
Services
Meistgesehene Videos
Alle Specials im Überblick
Auf geht's zur Bärenjagd nach Berlin!