"Qualität ganz oben - Preis ganz unten"
Wie viele andere ist Eisschnellläuferin Anni Friesinger von der Handelskette begeistert. In einem Interview verriet die Sportlerin der Bild-Zeitung: "Ich mag das feinpürierte Apfelmus und den Chardonnay. Auf meinen Aldi-PC ist schon seit drei Jahren Verlass."
Längst hat das Netzwerk, das in Deutschland aus mehr als 50 dezentral geführten Gesellschaften mit über 1.600 Filialen besteht, das Image vom Billigheimer abgelegt. Seit einiger Zeit heißt das Motto: "Qualität ganz oben - Preis ganz unten". Zum Sortiment gehören seit kurzem wieder bekannte Markenprodukte wie Ferreros Kinder mit den Überraschungseiern und der entsprechenden Riegel-Schokolade.
Besonderen Wert legt das Unternehmen auf die Freundlichkeit seiner Verkäuferinnen und Verkäufer. Fast schon skurril ist der Umgang mit Neuerungen in der Branche. Erst wenn sie die Konzernführung als wirklich notwendig ansieht, werden diese übernommen: Die Einführung der Kühltruhen vor vielen Jahren und der kürzlich begonnene bargeldlose Zahlungsverkehr sind solche Fälle. Doch schlüpft Aldi hin und wieder auch selbst in die Vorreiter-Rolle. Mit den zeitlich begrenzten Schnäppchen-Angeboten, mit denen der Einzelhändler vor knapp 20 Jahren startete, überraschte er die Branche.
Aldi ist beim Verkauf von Lebensmitteln in Deutschland Marktführer, doch die Konkurrenz wie Plus, Netto, Penny oder Lidl ist dem Vorzeigeunternehmen dicht auf den Fersen.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Unternehmen das Aldi-Prinzip nachgeahmt haben.
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