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15.02.2012, 10:45 Uhr

Spuren im Ofen

Backöfen, die regelmäßig benutzt werden, brauchen öfter eine gründliche Reinigung. Manchmal sind die festgebackenen Spuren ganz schön hartnäckig. Moderne Geräte lösen das Problem zwar technisch, aber auch das hat Tücken.

Pyrolyse frisst Energie

Es gibt Herde mit Pyrolyse. Dieses Sonderprogramm heizt den Backofen auf ca. 500 Grad auf, Verkrustungen zerfallen zu Asche und können später einfach rausgewischt werden. Das lohnt sich aber nur, wenn der Ofen richtig schmutzig ist, denn der erhöhte Stromverbrauch kostet Geld.

Spezielle Emaillebeschichtung

Eine andere Möglichkeit: Eine Emaille-Beschichtung, in die spezielle Substanzen eingeschmolzen werden. Sie bewirkt, dass sich die Ofenwände während des Backens ab 200 Grad selbst reinigen. Allerdings sind oft nur Rückwand und Decke so ausgestattet. Wichtig ist: Diese Beschichtung darf man nicht mit Scheuermittel oder Backofensprays behandeln.

Vorbeugen ist besser

Was kann man tun, damit der Backofen gar nicht erst verschmutzt? Braten Sie Fleisch im geschlossenen Bräter oder in Folie. Verwenden Sie für Kuchen auslaufsichere Formen oder legen Sie Backpapier drunter. Wenn Sie wissen, dass es kleckern könnte, z.B. bei Obstkuchen auf dem Blech, können Sie den Boden des Backofens mit Alufolie auslegen.

© Axel Springer AG

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