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17.02.2012, 14:00 Uhr

Das richtige Pflaster

Schnell hat man sich beim Handwerken eine kleine Verletzung zugezogen. Mit dem richtigen Pflaster ist die Wunde meist bald vergessen.

Schürf- und Schnittwunden

Herkömmliche Wundpflaster sind für unkomplizierte Schürf- und Schnittwunden, Kratzer oder Blasen geeignet. Gel-Strip-Pflaster empfehlen sich bei offenen, nässenden Wunden, denn sie enthalten ein spezielles Gel (Hydrokolloid). Das nimmt Wundsekret und Keime auf.

Hautfreundliche Pflaster

Hypoallergenes Pflaster hat ein besonders hautfreundliches Vlies und Spezialkleber. Es ist ideal bei empfindlicher Haut, die auf Klebstoff normaler Pflaster gereizt oder allergisch reagiert.

Sprühen, wo geklebte Pflaster nicht halten

Wasserfestes Pflaster ist zwar luftdurchlässig, verhindert aber, dass die Wunde in Kontakt mit Wasser kommt. Auch Sprüh-Pflaster bildet einen wasserdichten, atmungsaktiven Film, der nach einigen Tagen von allein verschwindet. Es ist optimal für Wunden an schwer zugänglichen Stellen oder wo das Pflaster schwer haftet. Nicht geeignet ist Sprühpflaster allerdings bei blutenden, nässenden Wunden.

Mit entzündeten Wunden zum Arzt

Bei Silber-Pflaster ist die Wundauflage mit Silber-Ionen beschichtet. Sie wirkt deshalb antibakteriell und beugt Entzündungen vor. Wichtig ist grundsätzlich, dass entzündete Wunden immer vom Arzt behandelt werden sollten.

© Axel Springer AG

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