Irrtümer im Beet
Viel Düngen hilft viel
Stimmt nicht. Jede Pflanze hat bestimmte Bedürfnisse und Erbanlagen, die auch große Düngermengen nicht verändern können. Besser sollte man sich an die Mengenangaben auf der Düngemittel-Verpackung halten und nur unmittelbar nach Aussaat oder Anpflanzung bedarfsgerecht düngen.
Marienkäfer sind brave Blattlausjäger
Nur einige heimische Sorten wie der Siebenpunkt. Der Asiatische Marienkäfer allerdings, der inzwischen auch bei uns verbreitet ist, macht auch vor Larven der europäischen Marienkäfer und anderen weichhäutigen Blattlausvertilgern wie Larven von Schweb- oder Florfliegen nicht halt.
Vertrocknete Rhododendron-Blüten muss man ausbrechen
Nicht bei Azaleen und kleinblütigen Rhododendren. Sie stoßen ihre Blüten im Laufe des Sommers selbstständig ab.
Es gibt keinen Pflanzen-TÜV
Doch. Zum Beispiel für Rosen. Die sogenannte Allgemeine Deutsche Rosenneuheitsprüfung (ADR) bestehen nur die schönsten und zähesten Sorten.
Bambus ist eine pflegeleichte Heckenpflanze
Die meisten Bambusarten nicht. Ihre Wurzeln und harten Ausläufer finden ihren Weg ziemlich schnell dahin, wo der Gärtner keinen Bambus haben will. Aufwändig: Rhizomsperren aus besonders starker Polyethylen-Folie.
Gartenerde ist auch für Blumentöpfe geeignet
Nein. Im gewachsenen Boden herrschen andere Verhältnisse als im Topf. Deshalb für Topf und Blumenkasten eine spezielle Erde nehmen. Sie sollte großporig sein, damit die Wurzeln leichter Wasser und Sauerstoff bekommen.
© Axel Springer AG
105 Meinungen zu "Die größten Irrtümer im Beet"
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Clevelandmdq44
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