Schmetterlinge im Garten
Schmetterlinge lieben Vielfalt
Die Wahrscheinlichkeit, viele Falter in den Garten zu locken, ist größer, je vielfältiger die Blumenspeisekarte ist. Ein kleines Beet mit Küchenkräutern wie z. B. Thymian, Majoran, Borretsch, und verschiedenen Blühsträuchern reicht schon aus, um die Schmetterlinge anzuziehen. Wichtig ist, dass die Blüten ungefüllt sind (z. B. Malven, Flockenblume, Wasserdost). So haben die Schmetterlinge einfacher Zugang zum Nektar.
Qual der Wahl
Auch wer in seinem Garten eine Ecke als Wildblumenwiese oder eine Staude Brennnesseln stehen lässt, kann bald Falter beobachten. Sehr beliebt als bunter Landeplatz sind z. B. Flammenblume, Stockrose, Eisenkraut, Lavendel, Nachtkerze, Heidekraut, Witwenblume, Mädesüß, Veilchen, Fette Henne und alle Distelarten. Bei den Sträuchern sind Sommerflieder (auch Schmetterlingsflieder genannt), Roter Hartriegel, Liguster, verschiedene Weiden und Obstbäume begehrt.
Balkonpflanzen für Falter
Auf Balkon und Terrasse werden gerne Wandelröschen, Verbenen, Heliotrop, Petunien, Fuchsien sowie Sommer- und Herbstastern und Zinnien als Nahrungsquelle angeflogen. Auch ungefüllte Dahlien sind bei den Faltern beliebt.
So blüht der Oleander
Oleander mag es oben heiß und unten eher kühl. Deshalb liebt er einen sonnigen Standort und reichlich Wasser. Dabei sollte sich aber keine Staunässe bilden (Untersetzer entleeren). Gut ist ein Platz, der vor zu viel Regen geschützt ist, z. B. unter einem Vordach oder an der Hauswand. Wichtig ist regelmäßiges "füttern" mit handelsüblichem Dünger. Für die Überwinterung benötigt Oleander einen möglichst hellen und frostfreien Standort. Tipp: Einfach blühende sind pflegeleichter als die schön gefüllten Sorten.
© Axel Springer AG
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