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09.07.2012, 15:18 Uhr

Frisbee-Golf

Der Frisbee-​Golfer braucht keine kleinen weißen Bälle. Er braucht auch keine teure Ausrüstung. Ihm genügen einige bunte Scheiben, und der Spaß kann los gehen. Die Spielregeln sind ähnlich wie beim klassischen Golf: Ziel beim Disc-​ oder Frisbee- ​Golf ist es, einen Kurs zu absolvieren. Gespielt wird das Spiel, das als neuer Trend aus den USA zu uns nach Deutschland kommt, nicht auf eigens dafür vorgesehenen Plätzen, sondern in bereits vorhandenen öffentlichen Grün- oder Sportanlagen.

Ein Kurs hat bis zu 18 Bahnen

Verschiedene Kurse haben beim Frisbee- oder Discgolf bis zu 18 Bahnen, die zwischen 50 und 200 Meter lang sind. Offizielle Europameisterschaften gibt es seit 1997, Weltmeisterschaften allerdings bereits seit 1982.

Je weniger Würfe, umso besser

Von einer festgelegten Abwurfzone aus wirft der Spieler die Scheibe in Richtung eines in ca. 70 Zentimeter Höhe angebrachten Fangkorbs aus Metall. Je weniger Würfe, desto besser. Profis rüsten sich mit mehreren Scheiben aus. In Deutschland gibt es zurzeit 45 sogenannte Frisbee-​Golfanlagen. Der Frisbee-Weitwurfrekord liegt übrigens bei 250 Metern.

© Axel Springer AG

Alle News vom: 9. Juli 2012 Zur Übersicht: Freizeit

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