Zur mobilen Ansicht wechseln

04.07.2012, 13:44 Uhr

Vor der Bergtour genaue Informationen zur Strecke einholen

München (dpa) - Der tödliche Unfall von fünf Bergsteigern in der Schweiz wirft auch Fragen für Touren-Interessierte auf: Wann wird eine eigentlich als leicht bekannte Bergbesteigung riskant? Wanderer müssen damit rechnen, dass sich der Schwierigkeitsgrad einer Strecke blitzschnell verändern kann.

Bergsteiger sprechen vor einer Tour am besten mit dem Hüttenwirt über die aktuellen Wetter- und Schneeverhältnisse. "Der ist immer ein sehr guter Ansprechpartner", sagte Chris Semmel vom Deutschen Alpenverein (DAV) in München. Auch andere Bergsteiger, die am Vortag auf der gleichen Route unterwegs waren, wüssten meist genau über die zu erwartenden Schwierigkeiten Bescheid. Einschlägige Internetforen seien oft nicht aktuell. "Die Verhältnisse ändern sich innerhalb einer Woche bei entsprechendem Niederschlag oder Wetter einfach gravierend."

Die objektiven Schwierigkeiten einer Route allein sagen wenig aus. Über die Machbarkeit entscheiden die Witterungsbedingungen. Touren, die bei Sonne nicht schwierig sind, können bei Schnee und Nebel ernste Probleme machen: "Ich stehe in den Wolken und weiß nicht mehr genau, wo geht es jetzt genau runter oder hoch oder hin", sagte Semmel. Bergsteiger kämen dann leicht in ein Gelände, das sie nicht mehr beherrschen. Zudem könne unerwarteter Schneefall die eigenen Fähigkeiten überfordern. "Dann wird es schnell grenzwertig."

Alle News vom: 4. Juli 2012 Zur Übersicht: Freizeit
Partnerangebote
Rasenroboter R40Li von Gardena

Moderne Rasenroboter sind praktisch, aber noch nicht perfekt. >

Spreewaldfischer

Angler zieht 2,25 Meter langen Riesen-Wels aus der Spree. >

Hitze schadet Handyakku und -display

Nicht jedem bekommt das Wetter gut. Coole Tipps für Sorgenkinder. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Wann ist eine Bergtour riskant?. Tödlicher Unfall der fünf Bergsteiger in der Schweiz wirft Fragen auf.