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16.02.2012, 10:50 Uhr

Katzen streiten, Herrchen schlichtet

Sie fauchen, boxen und jagen sich quer durch die Wohnung. Wenn Katzen miteinander raufen, kann es schon mal unsanft zur Sache gehen. Schlichten oder cool bleiben, fragen sich dann Herrchen oder Frauchen. Eine Katzen-Psychologin erklärt, was es bei streitlustigen Tieren zu beachten gibt. Freigänger-Katzen können ungeliebten Rivalen einfach aus dem Weg gehen. Im Haus gehaltene Tiere haben diese Möglichkeit nicht.

Situation beobachten

"Bei Wohnungs-Katzen ist daher der Halter gefragt, die Situation zu beobachten, um einzuschätzen, ob die Kämpfe harmlos oder gefährlich sind", sagt die Expertin. Wenn zwei sich streiten ... sollte der Halter zwar schlichten, aber nicht direkt dazwischengehen: "Schreien Sie nicht auf kämpfende Katzen ein und werfen Sie auch keine Gegenstände nach ihnen, das regt die Raufbolde noch mehr auf", warnt die Katzen-Psychologin. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich: "Gelegentliche Raufspiele sind unter Katern durchaus typisch und kein Grund zur Besorgnis", so die Expertin. Vor allem junge Kater messen gern ihre Kräfte.

Vorsicht bei Katzen-Damen

Aber: "Achten Sie darauf, dass die Rangeleien stets glimpflich verlaufen und sich die Situation nach einigen Minuten wieder entspannt." Vorsicht bei raufenden Katzen-Damen: "Wenn zwei Katzen heftig aufeinander losgehen, ist die Situation meist sehr ernst", weiß sie. "Denn Katzen tragen ihre Kämpfe normalerweise nicht auf körperlicher, sondern eher auf psychischer Ebene aus, sind Meister des Mobbings. Sie lassen die andere zum Beispiel nicht mehr in Ruhe aufs Katzenklo."

Katzen mögen raubeinige Spiele von Katern nicht

Wenn ein Kater mit einer Katze rauft, steckt dahinter oft ein Missverständnis: "Katzen mögen das raubeinige Spiel von Katern so gar nicht, werden davon erschreckt." Wenn es wirklich gefährlich wird: "Unabhängig vom Geschlecht - sollten sich Katzen heftige Biss- und Kratzwunden zufügen, müssen die Raufbolde zunächst räumlich voneinander getrennt werden", sagt die Fachfrau, "wenden Sie sich umgehend an einen Katzen-Trainer." Sollte auch der Experte die Tiere nicht befrieden können, muss sich der Halter schweren Herzens von einem der beiden trennen.

© Axel Springer AG

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1 Meinungen zu "Ein Catfight unter Stubentigern"

  • schieber1
    Sonntag, 19.02.2012, 09:57 Uhr
    So ein Fight unter Stubentiggern ist meistens eine böse Sache. Leider lernen es diese Tiger nie ihre Krallen einzuziehen. Da fliegt dann schon mal das Fell oder es gibt Kratzer auf der Nase oder den Ohren. Hier gibt es auch keinen Unterschied zwischen Katzen oder Katern, kastriert oder unkastriert. Erstaunlich allerdings ist, dass selbst nach größeren Meinungsverschiedenheiten nach ein paar Stunden wieder miteinander gekuschelt wird, bzw. sie liegen friedlich nebeneinander und schlafen.
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