Bulldogge adoptiert sechs Wildschwein-Frischlinge
Dort habe die französische Bulldogge "Baby" sich des artfremden Nachwuchses spontan angenommen, sagte Gnadenhof-Mitarbeiter Norbert Damm am Dienstag.
"Niemand wollte die Tiere haben. Sie gelten vielen als Plage. Wir haben ihnen aber ein neues Zuhause gegeben", erklärte Damm. Die Bache sei vermutlich erschossen worden. Die Spaziergänger berichteten von einer Jagd im Fundgebiet. Für die achtjährige "Baby" sei es "Liebe auf den ersten Blick" gewesen, meinte Damm. Sofort habe sie sich fürsorglich gezeigt. Hauptsächlich wärmt die Dogge ihre "angenommenen Kinder". Sie seien noch sehr schwach und bräuchten viel Schlaf.
Die Gnadenhofmitarbeiter kümmerten sich um die Aufzucht der Frischlinge. "Alle zwei bis drei Stunden brauchen sie ihr Fläschchen." Die Bulldogge könne die kleinen Wildschweine nicht säugen. "Das machen wir mit extra fetter Ferkelaufzuchtmilch", erklärte Damm. In drei Monaten, wenn sie groß und stark sind, sollen sie nach Südbrandenburg umziehen. "Ein mit uns verbundener Tierfreund hat dort einen eingezäunten Privatwald."
70 Meinungen zu "Hündin adoptiert Frischlinge"
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Gwildor
Freitag, 09.03.2012, 11:12 Uhr Wieso müsst ihr darüber herziehen, wenn ihr doch NULL Umstände wisst - Ich kenne die Dame, die diesen Gnadenhof besitzt. Das ist der Wahnsinn was die leistet, könnten sich einige Dummschreiber ne Scheibe von abschneiden... Und ausserdem lässt KEIN Muttertier seine Babys einfach so alleine, also wird da ein Jäger gewesen sein... -
wunderkerze
Donnerstag, 16.02.2012, 13:54 Uhr @Ivalina Ein ausführlicher, engagierter und nach diesen Stammtischbeiträgen erfeulich seriöser Beitrag! Danke! Aber Dein Post drückt auch eine gewisse Ignoranz aus, die Du anderen vorhältst. Du wirfst Veganer und Vegetarier über einen Haufen - dazu kommt, dass es eigentlich in diesem Zusammenhang überhaupt keine Rolle spielt, ob einer Fleisch isst oder nicht. Ich (Vegetarierin) kenne genügend Allesesser, die ebenso wie ich gegen ein uraltes, längst überholtes und nicht mehr zeitgemäßes Jagdgesetz sind. In diesem Gesetz steht übrigens auch, dass jedes nicht umzäunte Grundstück (also auch meine Streuobstwiese wenn ich eine hätte) bejagt werden darf und ich keine rechtlich Grundlage habe, dies unterbinden zu lassen. Nach meiner Zustimmung oder Genehmigung (immerhin als Eigentümer des Grundstücks) würde hier nicht gefragt werden. An meinem eigenen (umzäunten!) Gartengrundstück habe ich schon verschiedentlich festgestellt, dass der Zaun aufgeschnitten und die betr. Stelle von außen offensichtlich markiert wurde. Da es in Waldnähe ist kann ich auch hier nur Jäger vermuten. Ich bezweifle einfach, dass die Winterfütterungen einzig der Hege dienen. Denn auch dies ist ein menschlicher Eingriff in ein Ökosystem - und es ist nun mal so, dass sich Wildschweine z.B. stärker vermehren, wenn das Futter gesichert ist. Jede Wildpopulation reagiert auf ein gutes Futterangebot auf diese Weise. Und die Difinition "streunende" Hunde und Katzen ... na ja... da ist ein seeeeehr dehnbarer Begriff. Der Jäger ist auch kein Hellseher und die meisten sogenannten "Streuner" sind meiner Meinung nach satte Haustiere, die rumstrolchen. Da wird eine hässliche, traurige Tatsache schöngeredet. Hetzjagd mag ja verboten sein - aber eine erlaubte Treibjagd ist auch Stress für die Tiere. Ich kann nur immer wieder wiederholen: im Ausland funktionieren die jagdfreien Gebiete - ganz ohne die "Hege und Pflege" von Jägern. Zum Schluss auch von mir - PEACE -
Ivalina
Mittwoch, 15.02.2012, 17:05 Uhr Immer diese Veganer!!! Verbohrt und idealistisch ohne auch nur zu versuchen, andere Meinungen nach zu vollziehen! Ich rede hier noch nicht mal von Verständnis oder Akzeptanz sondern vom Zuhören und drüber Nachdenken! Ihr seid so blind gegenüber anderen Ansichten, dass ihr euch gar nicht wundern braucht, dass ihr noch immer eine Minderheit seit. Man kann den Menschen nunmal nichts aufzwingen, schon gar nichts, was den gewohnten Lebensstil verändern würde. Sowas geht auch nur über Zuhören, Verstehen und Annehmen. Wenn ihr wollt, dass jemand nach euren Vorstellungen lebt, hört auf, immer gleich alles zu verteufeln, was euch im ersten Moment als Verstoß gegen Tierrechte erscheint und versucht, zumindest, was die Jagd angeht, den tieferen Sinn dahinter zu erfassen. --- Jagen ist nicht nur sinnloses Abballern wann immer es einen danach gelüstet. Jagen ist nur erlaubt, wenn der Pächter des Gebietes, der das ganze Jahr über für die Hege des Waldes und dessen Bewohner zuständig ist, sein O.K. für einige ausgesuchte Stücke gibt. Dass immer das Leittier, der Platzhirsch oder die Leitbache abgeknallt wird, ist eine glatte LÜGE. Der Jäger ersetzt den natürlichen Feind des Wildes, erlegt also zuerst kranke und geschwächte Tiere, die die Gesundheit und Fittness des Bestandes gefährden und eliminiert ausschließlich bei eingeschleppten Arten selektionslos, weil diese hier nichts zu suchen haben( Bsp.: Waschbären als Eierdiebe, die ohnehin schon gefährdete Vogelarten zusätzlich bedrängen) --- Die Frischlingszeit liegt bei Wildschweinen bei April bis Mai, da sie von Dezember bis Januar noch Paarungszeit haben und die Tragzeit nicht ganz 4 Monate beträgt. Dass eine führende Bache geschossen werden darf, hab ich in einem älteren Jagdmagazin mal gelesen, muss aber nicht stimmen. Ich glaube auch nicht, dass ein Jäger eine Bache erlegt, wenn er weiß, dass sie führend ist. --- Dass die Tiere im Winter gefüttert werden, dient der Hege der gesunden Tiere. --- Streunende Hunde, die das Wild hetzen ( die Hetzjagt ist in Deutschland übrigens verboten, da sie als Tierquälerei klassifiziert wurde. Die heute praktizierte Hatz wird nur an bereits angeschossenen, doch flüchtigen Stücken verübt, um sie aufzustöbern und schnellst möglich erlösen zu können) werden meiner Meinung nach gerechter Weise erlegt, da ein Hund in einem für die Jagd gesperrten Gebiet meist herrenlos ist, und das Wild unnötigerweise bedrängt. --- Katzen wie Hunde werden außerdem geschossen, damit sie nicht verwildern und sich zumindest im Falle der Katzen nicht mit den Wildkatzen vermischen und diese dezimieren und sich selbst dann ungehemmt vermehren können. Zudem muss man beachten, dass Haustiere meist geimpft sind und somit resistente Krankheiten einschleppen, die das Wild mit seinem "blanken" Immunsystem auf keinen Fall überleben kann. --- P.S.: ich bin ebenfalls gegen Massentierhaltung und Tierquälerei, aber auch gegen das eingreifen des Menschen in unbekannte Ökosysteme ohne Kenntnis der Kosequenzen, denn das führt zu Artenaussterben und unnötigen "Wiedergutmachungsversuchen" --- In meinem Beruf als Präparator (museal), versuche ich NOCH rezente Arten zu erhalten, und den Mitmenschen und der Nachwelt zu offenbaren, was der Mensch alles in seiner Ignoranz und Unwissenheit verursacht. Und sie so zum Umdenken zu bewegen, ganz ohne Holzhammermethode, wie ich es bei den "Vreunden" gerne nenne- denn ich bin kein Freund von Scheuklappen und Unwissenheit. Denn ich glaube, dass man Veränderungen nicht erzwingen kann, sondern sie von eigener Einsicht und Verständnis heraus entstehen müssen. Peace! -
FMJester
Mittwoch, 15.02.2012, 15:36 Uhr @Amolamiavita ja,das kommt drauf an, ich habe afrikanisches Kroko direkt vor Ort gegessen, genau wie Stauß und sonst was alles. Das hat da um Welten besser geschmeckt als der Strauß der hier gezüchtet wird und Fertigfutter bekommt. Australisches Kroko gabs mal auf der grünen Woche,war auch nicht der Brüller,und das Känguruh das ich hier zu essen bekomme ist sicherlich auch nicht mit dem zu vergleichen das du direkt im Aussiland auf den Teller hast. -
AmoLaMiaVita
Mittwoch, 15.02.2012, 14:46 Uhr @Striegistaler: IchMagFleisch- versuche es mal mit Krokodil. Lecker sag ich dir. Da wirfst du Strauß in dwie Ecke.Geschmack liegt zwischen Hühnchen und Fisch und hat ein schneeweißes Fleisch. Nur der Preis ist noch gewöhnungsbedürftig." ________________ Geschmackssache. Uns hat Krokodil überhaupt nicht geschmeckt, Strauß und Känguruh hingegen waren recht lecker. -
AmoLaMiaVita
Mittwoch, 15.02.2012, 14:42 Uhr @LandMensch012: "Wer wettet mit mir ?? Keiner von euch ("Stadtmenschen"), die sich über die Jagd beschwert, hat jemals auf einer Jagd teilgenommen oder ist in irgendeiner Weise mit einem Jäger bekannt !!!! " ____________ Wette verloren, ich kenne sogar etliche Jäger.
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