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20.07.2012, 17:05 Uhr

Alte Katzen brauchen mehr Ruhe

Düsseldorf (dpa/tmn) - Auch wenn das Spielen mit dem geliebten Stubentiger noch so viel Spaß macht: Ältere Katzen brauchen auch mal ein Päuschen. Halter sollten das respektieren.

Ältere Katzen haben oft ein größeres Bedürfnis nach Ruhe. Ziehen sich die Tiere für eine Pause zurück, sollten Halter das respektieren. Zeigt sich die Katze aber bereit zum Spielen, müssen Besitzer sie wegen ihres Alters nicht schonen und dürfen sie ruhig animieren. Darauf weist der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) hin.

Ab etwa dem achten Lebensjahr gelten Katzen als Senioren. Auch wenn das Tier gesund scheint, sollte es ab diesem Zeitpunkt regelmäßig zum Tierarzt gebracht werden. So können Alterskrankheiten wie Nierenbeschwerden frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Alle News vom: 20. Juli 2012 Zur Übersicht: Freizeit

1 Meinungen zu "Alte Katzen brauchen Ruhe"

  • Geldi
    Montag, 30.07.2012, 14:24 Uhr
    "Ab etwa dem achten Lebensjahr gelten Katzen als Senioren. Auch wenn das Tier gesund scheint, sollte es ab diesem Zeitpunkt regelmäßig zum Tierarzt gebracht werden. So können Alterskrankheiten wie Nierenbeschwerden frühzeitig erkannt und behandelt werden." Sorry, aber wer ist eigentlich für solche falschen und unsinnigen Beiträge verantwortlich? Es gibt Leute, die glauben, was so in Zeitungen und Boulevardmagazinen steht. Eine Katze (genauso wie Hunde und andere Heimtiere) gehören auch in jungen Jahren alljährlich zum Tierarzt, um zumindest einmal im Jahr einem Gesundheits-Check unterzogen zu werden. Außerdem gehören viele Heimtiere järhlich geimpft. Auch reine Wohnungskatzen müssen jährlich gegen Katzenschnupfen und -seuche geimpft werden, denn die Erreger können mit der Kleidung des Menschen hereingetragen werden. Die Erreger der Katzenseuche sind extrem widerstandsfähig und langlebig, sie können über 10 Jahre bei extremen Plus- und Minusgraden draußen überleben. Katzenschnupfen ist nicht zu verwechseln mit einer harmlosen Erkältung, unter der auch Katzen leiden können. Katzenschnupfen ist eine schwere Virusinfektion, etwa vergleichbar mit einer schweren Grippeinfektion des Menschen. Ab dem 10. Lebensjahr sollte bei Katzen außerdem jährlich ein großes Blutbild gemacht werden, um z. B. Nieren- und Lebererkrankungen rechtzeitig zu erkennen. Da ich Katzenhalter bin, kann ich zu Hunden und anderen Heimtieren keine detaillierten Infos geben, aber bei vielen Tierarten dürfte es sich ähnlich verhalten.
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