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30.07.2012, 10:21 Uhr

Erst Hitze, dann Gewitter: Wetterumschwung setzt Tieren zu

Nürnberg (dpa) - Die tierische Hitze macht vielen Hunden und Katzen zu schaffen - sie dürften sich über etwas Abkühlung freuen. Allerdings bedeuten die angekündigten Gewitter ebenfalls Stress für viele Vierbeiner.

Luftig bekleidet und gut gelaunt spaziert eine Frau durch das Nürnberger Stadtzentrum: Endlich ist Sommer, endlich bleiben die Nächte warm und die Tage heiß. "Na komm schon", ruft sie ihrem Hund zu - ein schwarz behaartes Wesen, das langsam und traurig mit hängender Zunge dahintrottet. Viele Menschen freuen sich über die Sommerhitze, doch Haustiere leiden teils erheblich. Und auch der fürs Wochenende angekündigte Wetterumschwung bedeutet für manche Tiere puren Stress.

In den vergangenen letzten Tagen herrschte in manchen Tierkliniken Hochbetrieb. Vor allem Hunde und Katzen, die ein schwaches Herz haben, sind bei Temperaturen um die 30 Grad Celsius gefährdet, warnt der Deutsche Tierschutzbund. Hund, Katze, Meerschweinchen, Hamster und Co können nicht schwitzen - sie regulierten ihre Körpertemperatur durch Trinken und Hecheln.

Unverantwortlich sei es, Tiere alleine im Auto sitzen zu lassen. Bei direkter Sonneneinstrahlung stiegen die Temperaturen dort schnell auf über 50 Grad - eine Todesfalle. "Tiere müssen der Hitze ausweichen können", sagt Anna-Caroline Wöhr, die am Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung der Münchener Ludwig-Maximilian-Universität (LMU) lehrt. Außerdem müsse immer genügend Trinkwasser für sie da sein.

Auch Nutztiere wie Schweine, Hühner und Rinder sollten im Hochsommer besonders beobachtet werden, wie ein Fall aus Taschendorf bei Nürnberg zeigt. Unbekannte hatten Anfang Juli die Klimaanlage in einem Mastbetrieb ausgestellt - 100 Schweine verendeten qualvoll.

Doch der fürs Wochenende angekündigte Wetterumschwung mit Unwettern, Blitz und Donner wird so manchen Vierbeiner aus der Fassung bringen. "Gewitter bedeuten für Katzen und Hunde in jedem Fall enormen Stress. Sie spüren die Luftdruckveränderungen und können das Grollen nicht zuordnen", erklärt die Münchener Tierärztin Wöhr. Da helfe nur, den Hund zu beruhigen und ihn anschließend zu belohnen. Der Fürther Hundepsychologe Reinhold Mörtel dagegen empfiehlt, das Angstverhalten zu ignorieren und das Tier lieber zu beschäftigen, beispielsweise mit Suchspielen.

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4 Meinungen zu "Wetter setzt Haustieren zu"

  • Geldi
    Donnerstag, 23.08.2012, 17:26 Uhr
    @kunja Das mache ich im realen Leben nahezu täglich. Da sehe ich dann auch meistens, ob die Ratschläge oder Meinungen ankommen bzw. kann man dann auch richtig diskutieren. Hier erscheinen jedoch ständig so unqualifizierte Artikel über Tiere, und allmählich ist es müßig, diese richtigzustellen. Bei vielen anderen Themen kann ich es nicht beurteilen, dürfte aber ähnlich sein. Vielleicht wäre es etwas motivierender, wenn man sehen könnte, wie viele Leute die Meinungen in diesem Bereich überhaupt lesen. Ansonsten fühlt man sich hier ziemlich einsam ;-)
  • 132leorobi
    Sonntag, 12.08.2012, 12:48 Uhr
    meschliche haustiere???
  • kunja
    Montag, 06.08.2012, 15:41 Uhr
    Sehe ich ähnlich, aber Schreiber könnten die Qualität durch Information steigern, oder?! Ich jedenfalls hab bei Hitze für meine Langhaarhündin immer eine Blumenspritze zur Hand und zusätzlich auf Balkon eine große Wasserschüssel, in die ich sie immer mal wieder mit den Pfoten reinsetze. Nach ihrer Reaktion zu urteilen, ist das durchaus hilfreich.
  • Geldi
    Mittwoch, 01.08.2012, 16:16 Uhr
    Sicher habe ich dazu eine Meinung, aber bei der Qualität dieses Artikels lohnt sich der Aufwand nicht.
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