Die Bundesagentur für Arbeit (BA) schafft 88.000 Drogentests an, um Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger auf Betäubungsmittel-Missbrauch zu überprüfen.

Wie die "Bild"-Zeitung vom Mittwoch berichtet, sollen mit den Urintests unter anderem Spuren von Amphetaminen, Cannabis, Kokain, Ecstasy und Antidepressiva nachgewiesen werden können.

Nach Angaben eines Sprechers der Bundesagentur können Arbeitsvermittler und Jobcenter-Mitarbeiter in Verdachtsfällen Drogentests veranlassen. Allerdings muss der Kunde zustimmen.

Die Tests werden vom ärztlichen Dienst der Arbeitsagenturen durchgeführt. Mit den Test soll geprüft werden, ob Arbeitslose für bestimmte Tätigkeiten wie beispielsweise als Lkw-Fahrer geeignet sind.

(men/bild)