Nürnberg (dpa/tmn) - Bewerben sich Jugendliche bei größeren Firmen für eine Lehrstelle, müssen sie nicht selten Auswahltests machen. Neben dem Schulwissen wird dabei etwa die Konzentrationsfähigkeit oder Sorgfalt des Bewerbers ermittelt.

Bei den Eignungstests müssen Jugendliche verschiedene Aufgaben lösen - zum Beispiel Zahlenreihen ergänzen oder Lückentexte ausfüllen. Trotz Zeitdrucks sollten sie sich nicht dazu verleiten lassen, flüchtig zu arbeiten oder zu raten. Darauf weist die Bundesarbeitsagentur in ihrer Broschüre "Orientierungshilfe zu Auswahltests" hin.

Häufig seien die Aufgaben so konzipiert, dass sie in der vorgegebenen Zeit nicht zu schaffen sind. Statt alle zu bearbeiten, sei es wichtiger, so viele wie möglich sorgfältig und richtig zu lösen.

Wer bei Tests Zahlenreihen ergänzen muss, sollte darauf achten, dass er mit der ersten beginnt und sie der Reihe nach abarbeitet. In der Regel nimmt der Schwierigkeitsgrad mit jeder Zahlenreihe zu. Kommen Jugendliche partout nicht auf die Lösung, verlieren sie besser keine Zeit und überspringen sie.© dpa