Frankfurt/Main (dpa) - Wenige Tage vor Einführung der neuen 10-Euro-Noten rechnet die Deutsche Bundesbank mit einer weitgehend reibungslosen Umstellung.

So habe die Deutsche Bahn schon Ende August alle Fahrkartenautomaten auf den Bahnhöfen vorbereitet, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Donnerstag in Frankfurt. Der Bundesverband der Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller habe zugesagt, zum Stichtag 23. September würden 95 Prozent aller Maschinen den neuen Zehner akzeptieren.

Gleichzeitig betonte Thiele: "Die Anpassung der Automaten liegt in der Verantwortung der Betreiber. Die Bundesbank hat darauf keinen Einfluss." Allerdings hätten die Automatenbetreiber aus den Erfahrungen vom Mai 2013 gelernt. Damals hatten unter anderem die Deutsche Bahn und Parkhausbetreiber ihre Automaten nicht rechtzeitig auf den neuen Fünfer umgestellt, so dass die Geräte die neuen Scheine nicht annahmen.

So erkennen Sie, ob der neue Schein echt ist

Fühlen: Auf der Vorderseite der Banknoten sind Teile des Druckbildes ertastbar - etwa das Kürzel für die Europäische Zentralbank (EZB) in mehreren Sprachen. Bei Hauptmotiv, Schrift und der großen "10" oben in der Mitte ist ebenfalls ein Relief spürbar. Neu auf dem Zehn-Euro-Schein: Auf der Vorderseite lassen sich am linken und rechten Rand jeweils eine Reihe kurzer erhabener Linien ertasten.

Sehen: Wird die Banknote gegen das Licht gehalten, erscheint der Sicherheitsfaden als dunkler Streifen. Auf ihm werden das Euro-Symbol und die Wertzahl der Banknote in sehr kleiner, weißer Schrift sichtbar. Außerdem sichtbar wird der Sicherheitsfaden und das Wasserzeichen, bei dem jetzt auch das Porträt der mythologischen Gestalt Europa zu erkennen ist.

Kippen: Beim Kippen der neuen Banknote erscheint unter anderem das Hologramm. Beim neuen Zehner ändert der als glänzende Zahl aufgedruckte Wert "Zehn" auf der Vorderseite seine Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau, wenn man die Banknote neigt.
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