Berlin (dpa/tmn) - Jeden Monat gehen die Abschläge für Strom und Gas vom Konto ab, am Ende des Jahres müssen viele trotzdem nachzahlen. Dabei lässt sich mit wenigen Tricks beim Heizen und Stromverbrauch viel Geld sparen. Wie das geht, erläutert die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online:

- Wer immer das Stand-by ausschaltet, spart pro Jahr etwa 90 Euro. Besonders einfach geht das mit Steckdosenleisten mit integriertem Schalter.

- Rund 45 Euro lassen sich sparen, wenn man statt mit 60 Grad möglichst oft nur mit 30 Grad wäscht und auf die Vorwäsche verzichtet. Die ist bei normaler Verschmutzung auch nicht nötig. Und moderne Waschmittel reinigen schon bei niedrigen Temperaturen.

- Noch einmal etwa 50 Euro pro Jahr bleiben im Portemonnaie, wenn das Wasser im Wasserkocher statt auf dem Elektroherd heiß gemacht wird. Beim Kochen selbst nutzen Verbraucher am besten den Deckel und drehen sobald wie möglich die Temperatur herunter.

- Ein Sparduschkopf verbraucht 30 bis 50 Prozent weniger warmes Wasser. Das kann zu einer Ersparnis von rund 290 Euro pro Jahr führen. Den Sparkopf gibt es schon ab 20 Euro.

- Beim Lüften gilt, mehrmals täglich für kurze Zeit die Fenster ganz zu öffnen, anstatt sie länger nur gekippt aufzumachen. Dabei dreht man die Heizungsthermostate runter.

- In Wohnräumen reicht eine Temperatur von 20 bis 22 Grad - jedes Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie ein. So bleiben etwa 150 Euro pro Jahr mehr auf dem Konto.

- In kalten Nächten empfiehlt es sich, Rollos, Vorhänge und Jalousien zu schließen, damit die Wärme nicht nach draußen entweicht. Damit spart man etwa 40 Euro pro Jahr. © dpa