Berlin (dpa/tmn) - Qualitativ gute Angebote für Photovoltaikanlagen umfassen auch die Anmeldung beim Netzbetreiber. Außerdem sollte zum Leistungsumfang der Netzanschluss nach den technischen Vorgaben des Betreibers, die Inbetriebnahme und eine Ertragsprognose mit Wirtschaftlichkeitsberechnung gehören.

Die Berechnung sei in der Regel auch für die finanzierende Bank wichtig. Darauf weist der Bauherren-Schutzbund in Berlin hin. Weitere wichtige Punkte für Hausbesitzer sind Angaben zur Anzahl, zu Marke oder Hersteller sowie dem Typ der Module, der Wechselrichter, des Montagesystems sowie der Verkabelung auf der Gleichstrom- und Wechselstromseite.

Beim Wechselrichter raten die Bauberater zu einem Produkt von einem Markenhersteller und einem Wirkungsgrad von mindestens 98 Prozent - denn dieser sei das Herzstück der Anlage.

Auch über Schutzeinrichtungen sollten Informationen im Angebot stehen, und es sollte einen Plan geben, der die Lage der Module auf dem Dach zeigt. Darüber hinaus sollten sich Hausbesitzer vom Handwerker die wichtigsten Bauteile und deren Kriterien detailliert erklären lassen.

Besonders betonen die Bauberater, dass man nicht in Vorkasse gehen sollte, sondern Abschlagszahlungen nach Erhalt der Bauteile oder nach erbrachter Leistung festlegen kann. Die Aufteilung könnte so aussehen: 60 Prozent der Gesamtsumme sind fällig nach der Lieferung der Anlage, 20 Prozent nach der Montage und 20 Prozent nach der Inbetriebnahme und Übergabe der Dokumentation.© dpa