Hamburg (dpa/tmn) - Ob Hämmern, Sägen oder Schleifen - bei den meisten Tätigkeiten werden die Heimwerker-Hände stark beansprucht. Das Tragen von Arbeitshandschuhen ist daher oft unverzichtbar. Wie viel Schutz sie bieten, geben die Hersteller auf den Modellen an.

Auf Bund, Rücken oder Stulpen des Handschuhs befindet sich ein Piktogramm mit einem Hammer. Darunter steht ein vierstelliger Zahlencode, erläutert die Aktion "Das Sichere Haus" in Hamburg. Sie stehen für den jeweiligen Schutz, den der Handschuh gegenüber einzelnen Belastungen bieten.

Die erste Zahl steht für die Abriebfestigkeit, die zweite für die Schnittfestigkeit. An dritter Stelle steht die Weiterreißfestigkeit, dann die Stichfestigkeit. Der Wert null bietet jeweils den geringsten Schutz. Bei der Abriebfestigkeit, Weiterreißfestigkeit und Stichfestigkeit steht vier für die höchste Kategorie. Bei der Schnittfestigkeit bietet ein Arbeitshandschuh mit dem Wert fünf den höchstmöglichen Schutz.

Service:

Die Broschüre "Unfallfrei heimwerken. Sicher basteln" der Aktion Das Sichere Haus und vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) können im Internet heruntergeladen sowie per Mail an bestellung@das-sichere-haus.de (Stichwort: Heimwerken) und postalisch an DSH, "Heimwerken", Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg bestellt werden. Einzelexemplare sind kostenlos. © dpa