Berlin (dpa/tmn) - Keller oder Küche? Die Klimaklasse entscheidet, wo Kühlgeräte am besten stehen. Dabei kommt es in erster Linie auf die Umgebungstemperatur an. Tipps gibt der Verbraucherzentrale Bundesverband.

Ob eine Gefriertruhe im kühlen Vorratskeller stehen kann, entscheidet ihre Klimaklasse. Geräte der Klimaklasse SN für subnormal eignen sich für Umgebungstemperaturen von 10 bis 32 Grad, erläutert der Verbraucherzentrale Bundesverband. Normal oder N steht für eine Umgebung mit wärmeren Temperaturen von 16 bis 32 Grad - im Keller könnte es aber kühler sein. Dann arbeitet der Geräte-Thermostat nicht korrekt.

Ist es einem Kühlgerät hingegen zu warm an einem Standort, muss es stärker kühlen und verbraucht mehr Strom. Es kann sogar überlasten. Für solche Standorte eignen sich Modelle mit der Angabe ST für subtropisch bei 18 bis 38 Grad oder für tropisch bei 18 bis 43 Grad.

In dem Ratgeber "Besonders sparsame Haushaltsgeräte 2014/15" listet der Verbraucherzentrale Bundesverband entsprechende Geräte auf, die im Herbst im Handel waren. Auf www.spargeraete.de wird die Liste regelmäßig aktualisiert. © dpa