Das Deutsche Kinderhilfswerk bezeichnet die 2016 anstehende Erhöhung von Kindergeld und Hartz-IV-Regelsatz als völlig unzureichend. Das berichtet der Deutschlandfunk.

Die besten Urteile des BGH 2015 zum Leben in den eigenen vier Wänden.

Präsident Thomas Krüger sagte demnach, dass zwei Euro mehr Kindergeld und drei Euro Aufstockung beim Hartz-IV-Regelsatz ein Hohn seien. Mit diesen mickrigen Beträgen könne man es nicht schaffen, die Kinderarmut in Deutschland zu verringern. Drei Millionen von Armut betroffene Kinder und Jugendliche seien laut Krüger eine Schande für Deutschland.

Ab Januar 2016 erhalten Eltern für das erste und zweite Kind 190 Euro monatlich. Die Hartz-IV-Leistungen werden für Kinder von sieben bis 14 Jahren auf 270 Euro im Monat angehoben, für Kinder von 15 bis 18 Jahren steigen sie auf 306 Euro. (fte)