Hamburg (dpa/tmn) - Schutzkleidung schützt nicht immer. Gegen die scharfen Klingen einer Kreissäge kann ein gewöhnlicher Handschuh nicht viel ausrichten. Im Gegenteil: Er erhöht die Gefahr, sich zu verletzen.

Beim Arbeiten mit einer Kreissäge ist Schutzkleidung wichtig - Handschuhe gehören aber nicht dazu. Darauf sollten Heimwerker verzichten, betont die Aktion Das Sichere Haus in Hamburg. Denn sie und damit die ganze Hand werden leicht von dem Sägeblatt erfasst. Notwendig seien aber Augen-, Mund-, Nasen-, Gehör- und Fußschutz.

Wichtig sei hier und auch bei Geräten wie der Bohrmaschine, eng anliegende Kleidung zu tragen. Weite Ärmel oder ein offener Handwerkerkittel können sich leicht in Maschinenteilen verfangen, die in Bewegung sind. Sägespäne sollten nie mit der Hand, sondern mit einem kleinen Besen entfernt werden.

Service:

Die Broschüre "Unfallfrei heimwerken. Sicher basteln" der Aktion Das Sichere Haus und vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) kann unter heruntergeladen sowie per Mail an bestellung@das-sichere-haus.de, Stichwort: "Heimwerken", und postalisch an DSH, "Heimwerken", Holsteinischer Kamp 62, 22081 Hamburg, bestellt werden. Einzelexemplare sind kostenlos. © dpa