Düsseldorf (dpa/tmn) - Auch bei kaltem Wetter ist Lüften wichtig. Warum? Ein Vier-Personen-Haushalt produziert unter anderem durch Kochen, Waschen und Duschen jeden Tag bis zu zwölf Liter Feuchtigkeit in den Wohnräumen, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Kann die Feuchtigkeit in der Luft nicht durch die Fenster ins Freie entweichen, droht Schimmelbildung. Daher raten die Experten: Mehrmals über den Tag verteilt kurz die Fenster komplett aufreißen, um die nach und nach entstehende hohe Luftfeuchtigkeit entweichen zu lassen. Orientieren kann man sich mit Hilfe eines Messgerätes, dem Hygrometer. Es bestimmt die relative Luftfeuchte im Wohnraum. Diese sollte im Winter nicht längere Zeit über 50 Prozent liegen, in schlecht gedämmten Häusern nicht über 40 Prozent.© dpa