Köln (dpa/tmn) - Studenten und Berufstätige haben es heutzutage nicht leicht: Die Auswahl an Studiengängen und Weiterbildungen ist groß. Wie wäre es etwa mit einem Studium im Bereich Sportrecht, Raumfahrt oder Popmusik?

Berufsbegleitender Weiterbildungsmaster Sportrecht

Die Deutsche Sporthochschule Köln und die Universität Gießen starten gemeinsam den berufsbegleitenden Weiterbildungsmaster Sportrecht. Er beginnt im Wintersemester 2015/16 und dauert vier Semester. Das teilt die Deutsche Sporthochschule Köln mit. Der Studiengang richtet sich an geprüfte Rechtskandidaten nach der Ersten Juristischen Staatsprüfung, die mindestens ein Jahr juristische Berufserfahrung mitbringen. Absolventen sollen leitende Rechtsfunktionen im organisierten Sport übernehmen oder als Anwälte für Sportrecht arbeiten können. Bewerbungen sind voraussichtlich ab April 2015 möglich. Informationen bietet die Webseite des Instituts für Sportrecht.

Berufsbegleitender Master Gesundheitsmanagement

Das Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar (Wings) startet den berufsbegleitenden Master Gesundheitsmanagement. Das Studium beginnt zum Sommersemester 2015 und dauert vier Semester, teilt die Hochschule mit. Auf dem Stundenplan stehen Fächer aus der Betriebswirtschaftslehre, aber auch Grundlagen der Medizin. Absolventen sollen später Leitungspositionen in Krankenhäusern oder Krankenkassen übernehmen können. Das Studium kostet pro Semester 3950 Euro. Bewerber brauchen neben einem Hochschulabschluss mindestens ein Jahr Berufserfahrung. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2015. Weitere Informationen online oder bei der Studierendenberatung per Telefon: 03841/75 37 558.

Master Patentingenieurwesen in Jena

An der Fachhochschule Jena soll zum Sommersemester 2015 der berufsbegleitende Master Patentingenieurwesen starten. Das Studium dauert fünf Semester und ist kostenpflichtig. Das teilt die Ernst-Abbe-Fachhochschule mit. Bewerber müssen ein abgeschlossenes Studium im Bereich Ingenieurwesen oder Naturwissenschaft und mindestens ein Jahr Berufserfahrung haben. Auf dem Stundenplan stehen Management, Jura und Patentrecht. Absolventen sollen in Firmen die Lücke zwischen Erfinder und Patentanwalt schließen. Bewerbungen sind ab sofort möglich. Mehr zum Studiengang gibt es online bei der Fachhochschule Jena.

Internationaler Bachelor Management

Die private ESCP Europe Business School startet zum Herbst 2015 den Bachelor Management. Das Studium dauert drei Jahre und ist international ausgerichtet, teilt die Hochschule mit. Schulabgänger studieren in Berlin, London und wahlweise in Madrid oder Turin. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Finanzen, Marketing und Recht. Gleichzeitig beschäftigen sich Studierende mit Rhetorik oder Präsentationstechniken. Absolventen sollen in international agierenden Unternehmen arbeiten können. Das Studium kostet 12 500 Euro pro Jahr. Bewerbungen sind bis Juni 2015 möglich. Mehr zum Studiengang auf der ESCP Webseite.

Master bereitet auf Tätigkeit in der Raumfahrt vor

Die Technische Universität Graz startet ab März 2015 den berufsbegleitenden Master Space Systems and Business Engineering. Das Studium dauert drei Semester und ist komplett auf Englisch, teilt die Hochschule mit. Der Master bereitet auf eine Tätigkeit als Führungskraft in der Raumfahrtindustrie oder bei Weltraumorganisationen vor. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie bemannte Raumfahrt, Erdbeobachtung oder Analyse und Entwicklung von Weltraummissionen. Bewerber brauchen ein abgeschlossenes Studium sowie erste Berufserfahrungen in der Raumfahrtbranche. Das Studium kostet rund 34 000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 15. Dezember 2014. Näheres auf der TU Graz Webseite.

Popmusik-Masterstudium in Bochum möglich

Junge Musiktalente können jetzt auch in Bochum Popmusik studieren. Am neuen Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität hat erstmals ein interdisziplinärer Masterstudiengang für Popmusik begonnen. Sechs Studierende hätten sich zum Wintersemester angemeldet, teilte die Hochschule am Montag mit. Sie haben bereits Bachelor-Abschlüsse und künstlerische Erfahrung und studieren projektübergreifend auch an den anderen Folkwang-Standorten in Essen, Duisburg und Dortmund. Künstlerischer Leiter des neuen Instituts ist der DJ und Musikproduzent Hans Nieswandt. Mehr zum Popmusik-Studium auf den Seiten der Folkwang Universität.

Master Pflegewissenschaft in München

Die Katholische Stiftungsfachhochschule München startet zum Sommersemester 2015 den Master Pflegewissenschaft. Das Studium dauert vier Semester und befasst sich mit innovativen Versorgungskonzepten in der Pflege, teilt die Hochschule mit. Auf dem Stundenplan stehen Fächer wie Methoden der Versorgungsforschung, Versorgungsethik oder Innovationsforschung. Absolventen sollen später zum Beispiel bei Kommunen arbeiten und dort die Umsetzung neuer Versorgungskonzepte koordinieren. Ein Teilzeitstudium ist möglich. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2015. Informationen zum Studium online oder bei der Studierendenberatung unter Telefon 089/480921410.

Masterstudiengänge für Betriebswirte

Die Fachhochschule Kaiserslautern bietet am Campus Zweibrücken drei neue Masterstudiengänge für Betriebswirte an. Sie starten zum Sommersemester 2015 und dauern je drei Semester, teilt die Hochschule mit. Im Studiengang Mittelstandsmanagement beschäftigen sich Studierende etwa mit Businessplänen oder Gründungsmanagement. Absolventen sollen später Positionen in mittelständischen Unternehmen übernehmen können.

Der englischsprachige Master Financial Services Management dreht sich um Themen wie Finanzdienstleitungen oder internationale Finanzmärkte. Absolventen sollen zum Beispiel bei Banken und Versicherungen arbeiten können.

Der Master International Management and Finance richtet sich an Studierende mit einem Interesse an Lateinamerika. Sie beschäftigen sich mit der Finanzwirtschaft in Lateinamerika und Europa. Studierende verbringen verpflichtend ein Semester an der Partneruniversität in Argentinien. Anschließend erhalten sie einen Doppelabschluss. Bewerbungsschluss ist für alle Studiengänge Januar 2015. Weiterführende Informationen bietet die Webseite des Fachbereichs Betriebswirtschaftslehre. © dpa