Berlin (dpa/tmn) - Auch wenn sie traditionell dazugehören: Für den Osterstrauß verzichtet man besser auf Weidenkätzchen aus dem Garten. Denn das ist derzeit noch eines der wenigen Gewächse, die den Bienen Nahrung bieten, erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin.

Besser sei es, einen Strauß mit Tulpen, Osterglocken und anderen Frühlingsblühern mit den Seitentrieben von Laubbäumen oder Forsythien anzureichern. Diese sollten aber auch nicht aus dichten Hecken geschnitten werden, da sich dort bereits Vögel zum Brüten eingenistet haben können.

Das Osternest mit Süßigkeiten für Kinder lässt sich auch umweltfreundlich mit natürlichen Materialien ausstatten. Der BUND rät zu Heu oder pflanzengefärbter Schafswolle aus Bioläden. Man sollte aber nicht Moose oder Stücke aus dem Rasen ausgraben. Dadurch würden viele Kleinstlebewesen ihren Lebensraum verlieren.© dpa