Mainz (dpa/tmn) - Aus Stromabrechnungen lassen sich Angaben zum Beispiel zu Verbrauch und Preis nicht immer einfach herauslesen. Viele Verbraucher haben damit Probleme, hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ergeben.

Demnach konnte rund ein Drittel der Befragten den Preis pro Kilowattstunde schwer oder gar nicht in der Abrechnung finden. Etwa 16 Prozent hatten Probleme, die Entwicklung ihres Stromverbrauchs zu erkennen. Und auch Angaben zu den Kündigungsfristen konnte knapp die Hälfte nicht oder nur schwer aus der Abrechnung herrauslesen.

Wer seine Stromkosten unter Kontrolle halten will, sollte regelmäßig den Zählerstand ablesen, rät Elke Dünnhoff von der Verbraucherzentrale. Auf diese Weise fallen Veränderungen im Verbrauch schneller auf - zum Beispiel nach dem Kauf eines neuen Haushaltsgerätes. So könnten Verbraucher frühzeitig gegensteuern und hohe Nachzahlungen bei der Jahresendabrechnung vermeiden.

Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte im November 2015 insgesamt unter 1539 repräsentativ ausgewählte Menschen befragt. Zusätzlich wertete die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in einer Stichprobe 30 Stromrechnungen mit Blick auf verbraucherrelevante Angaben aus.© dpa