Mitten in der Vorweihnachtszeit haben die Mitarbeiter des Versandhändlers Amazon am Standort Bad Hersfeld die Arbeit niedergelegt. Welche Auswirkungen hat das für die Bestellungen im Weihnachtsgeschäft?

Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter des Versandhändlers Amazon am Standort Bad Hersfeld zum Streik aufgerufen. Am Montag mit dem Beginn der Frühschicht legten die Beschäftigen ihre Arbeit nieder. Der Ausstand soll nach Angaben der Verdi-Sprecherin den ganzen Tag über andauern. Ob der Streik auch am Dienstag fortgesetzt oder andere Standorte sich dem Arbeitskampf anschließen, wollte sie nicht sagen. Kunden befürchten jetzt Lieferengpässe.

Amazon: Keine Auswirkungen zu befürchten

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Laut Aussage der Amazon-Pressestelle arbeitet die große Mehrheit der Mitarbeiter regulär, um die Kundenbestellungen abzuwickeln. So seien "dem Aufruf der Gewerkschaft mit Beginn der Frühschicht weniger als 310 Mitarbeiter lediglich am Standort Bad Hersfeld gefolgt." Weiterhin wolle Amazon "sein Lieferversprechen an Kunden mithilfe des europäisches Logistiknetzwerk aus 28 Logistikzentren in sieben Ländern einschließlich Großbritannien, Frankreich, Polen und der Tschechischen Republik einhalten".

Das Unternehmen beschäftigt an bundesweit neun Standorten mehr als 9.000 Mitarbeiter. (dpa/dr)

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