Der mit 450 Kilogramm einst schwerste Mann der Welt ist nach einem Herzinfarkt gestorben.

Zwei Monate nach einer Operation zur Magenverkleinerung starb der 38 Jahre alte Mexikaner Andrés Moreno Sepúlveda an Weihnachten, wie die Freundin Carmen Palacios der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

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"Ihm ging es eigentlich gut, aber er hatte vorher schon zwei Infarkte. Er fing an, nach Luft zu schnappen und starb im Krankenwagen", sagte sie.

Am Morgen des Weihnachtstages hatte er sich in seinem Haus in der Stadt Ciudad Obregón im Bundesstaat Sonora schlecht gefühlt, doch er habe es nicht mehr bis ins Hospital geschafft. Ende Oktober waren ihm drei Viertel des Magens entfernt worden.

Moreno wog schon bei der Geburt sechs Kilo

Dauerhaft abzunehmen ist unmöglich - aber auch nicht notwendig!

Moreno, der zuletzt noch rund 320 Kilogramm wog, sollte durch die Operation in einem Jahr sein Gewicht auf 70 bis 85 Kilo reduzieren, auch um die Probleme mit Diabetes und Bluthochdruck zu mindern.

Er hatte bereits bei seiner Geburt sechs Kilo gewogen. Nach dem Tod seines Vaters vor vier Jahren hatte er an Depressionen gelitten und über 200 Kilogramm zugenommen.

Vor ihm galt zeitweise ein anderer Mexikaner, Manuel Uribe, mit bis zu 560 Kilogramm Körpergewicht als der schwerste Mensch der Welt. Er starb im Mai 2014 mit 48 Jahren und musste eingeäschert werden, weil es für ihn keinen Sarg gab.

2006 war der Rekordwert im Guinnessbuch aufgenommen worden. Vor seinem Tod hatte er auf 394 Kilo abgenommen.© dpa