Verbraucherzentrale: Fertiggerichte weiter zu salzig
Es ist noch immer zu viel Salz in Mikrowellen-Menüs, beklagt die Verbraucherzentrale NRW. Wie schon bei einer ähnlichen Studie vor eineinhalb Jahren seien 98 Prozent der überprüften Gerichte zu salzig gewesen, berichteten die Verbraucherschützer am Donnerstag (2. Februar). "Viele Hersteller ignorieren die Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung und haben die Salzmenge in ihren Gerichten sogar noch erhöht", kritisierten die Experten.
Wer Mikrowellen-Gerichte esse, habe oft schon die gesamte Tagesdosis von sechs Gramm Salz intus. Zu viel Kochsalz sei "Gift für den Blutdruck". Die Verbraucherzentrale bemängelte zudem fehlende oder unpräzise Angaben zum Salzgehalt auf den Packungen. In der Europäischen Union seien solche Produktinformationen erst ab Ende 2016 Pflicht. Dabei brauche es sofort mehr Transparenz.
16 Meinungen zu "Fertiggerichte zu salzig"
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KugelXYZ
Montag, 13.02.2012, 17:40 Uhr @Drusberg Bitte nichts gegen Hundefleisch aus Dosen! Nur weil es nicht gewürzt ist, ist es nicht schlechter als bspw. Gulasch aus der Dose. Im Gegenteil: Das Dosenfleisch für Hunde wird veterinäramtlich außerordentlich scharf kontrolliert. Ich mußte mich vor einigen Jahren aus finanziellen Gründen auf Hunde-Dosenfleisch und Nudel beschränken. Nahrungsmittelbudget DM 6,-- pro Woche. Das war dann jeden zweiten Tag eine Dose Hundefutter und 500g Nudeln. Ein bißchen Salz ein bißchen Pfeffer und gut. Es hat nicht schlecht geschmeckt und ich lebe noch. -
KugelXYZ
Montag, 13.02.2012, 17:28 Uhr Diese ganze Blutdruck-Hysterie ist absolut zum Kotzen! Das ist doch alles von der Industrie über die werte Ärzteschaft lanciert. Die Ärzte bekommen ihre Boni und die Industrie verdient kräftigst. Und der brave "Patient" glaubt alles und frißt gedankenlos seine Pillen. Niemand denkt daran, daß jeder - jawohl JEDER - Mensch die Möglichkeit hat, selbst zu merken, wann bspw. sein Herz Hilfe braucht. Und dann ist immer noch die Möglichkeit gegeben, sich zu informieren, ehe man den Arzt aufsucht. Wozu gibt es so Dinge wie etwa Apothekenzeitschriften, Bücher, Internet und . . . und . . . und . . . Und - ja, das Kochen mittels Mikrowelle ist tatsächlich nicht so ganz ohne. Zum aufwärmen vielleicht noch akzeptabel aber nicht zum Kochen. Ich will hier keine wissenschaftliche Abhandlung geben, nur so viel: die Strahlung ist ungesund. -
Jockelche
Dienstag, 07.02.2012, 17:16 Uhr Der Industriefraß ist nicht nur zu salzig, sondern generell überwürzt, zu süß, zu fett(ig), natürlich auch zu salzig, von Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern und der sonstigen E-Chemie ganz zu schweigen. Das ist alles seit langem bekannt. Ändern tut sich nichts. Man kann der Sache nicht einmal durch Wechsel auf bessere Produkte ausweichen, weil es die besseren Produkte nicht gibt. Wer wird als Vorkoster in der Fraßindustrie eingesetzt? Schweine? Hunde? Oder Mäckdoof-Stammkundschaft? -
ferrara
Montag, 06.02.2012, 07:48 Uhr Zum Beitrag ErstDenk "Wenn Ignoranz wehtun würde müssten manche hier schreien" ------------------------------------------------------------------------------------ Antwort: "Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe" (Rene`Descartes) -
ErstDenk
Freitag, 03.02.2012, 17:58 Uhr Wenn Ignoranz wehtun würde müssten manche hier schreien -
ErstDenk
Freitag, 03.02.2012, 16:51 Uhr Alles halb wahr. Natürlich ist die Salzkonzentration im Blut reguliert oder man wäre ruckzuck unter der Erde. Bei in dieser Hinsicht gesunden Menschen machen schwankende Salzkonzentrationen im Essen nichts oder zumindest fast nichts aus. Hat man aber krankhafterweise Probleme mit der Regulation muß man sehr wohl aufpassen wieviel Salz man futtert. Deshalb regelmässig Blutdruck prüfen, ist alles im grünen Bereich kann man Salz ohne große Bedenken konsumieren. Hat man dagegen Hochdruck kann man ausprobieren ob zuviel Salz Teil des Problems ist. Wenn ja, dann entsprechend reduzieren und kontrollieren.
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