Brötchen & Co: Giftdusche fürs Getreide
In 14 von 20 Proben entdeckten die Tester bei der Laboranalyse Rückstände von Glyphosat. Betroffen waren nicht nur Mehl und Haferflocken, sondern auch Brötchen. Das Pflanzengift blieb also auch bei hohen Backtemperaturen stabil - bislang galt das als unwahrscheinlich. So nehmen Verbraucher das Herbizid täglich auf, da sie Getreideprodukte als Grundnahrungsmittel jeden Tag in größeren Mengen essen. Das Spritzgift ließ sich so auch im menschlichen Urin nachweisen.
Tägliche Portion Gift
Lange Zeit galt das Spritzmittel als unbedenklich. Jetzt verdichteten sich aber die Hinweise, dass Glyphosat nicht harmlos ist. Eine französische Studie wies nach, dass schon geringe Mengen des Gifts ausreichten, um menschliche Zellkulturen zu schädigen. In einer argentinischen Untersuchung führte Glyphosat zu Missbildungen bei Tierembryonen. Umso schockierender sei es, so die Verbraucherschützer, dass das Mittel noch kurz vor der Ernte zum Einsatz kommen dürfe.
Schier unglaublich sei der Grund für die Giftdusche. Das Getreide sterbe so ab und trockne gleichmäßig. Auch Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Ölsaaten dürfen so behandelt werden. Wer diese Pestizidbelastung vermeiden möchte, solle pflanzliche Öko-Lebensmittel kaufen, rät ÖKO-TEST. Im Bio-Anbau seien Glyphosat und andere chemisch-synthetischen Spritzmittel nicht erlaubt. (im)
Quelle: ÖKO-TEST-Magazin, September 2012;
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204 Meinungen zu "Brötchen unter der Giftdusche"
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GrafWalle
Montag, 10.09.2012, 13:27 Uhr Heldenfriedhof S. 1 "... Wählt weiterhin die SCHWARZEN und die GELBEN" -------------------------------------------------- Tjo, wenn man das so liest, der "blanke Sachverstand": "Ministerin Künast: Acrylamid ist kein Lebensmittelskandal Dies antwortete die Verbraucherministerin im Rahmen einer Telefonaktion des Naturkostmagazins Schrot&Korn auf Leserfragen, die sich besorgt wegen der Auswirkung der Skandale um Nitrofen und Acrylamid auf die Qualität und den Absatz von Bioprodukten zeigten. Mit Acrylamid lebe der Mensch seit der Verwendung des Feuers und die Gefährlichkeit für den Menschen sei umstritten...." ---------------------------------------------------------------- ??? :o( Ach ja, hier die Quelle: http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=8297" -
KugelXYZ
Samstag, 08.09.2012, 16:04 Uhr "Die Welt ist viel zu gefährlich um darin zu leben - nicht wegen der Menschen, die Böses tun, sondern wegen der Menschen, die daneben stehen und sie gewähren lassen." Dieser Satz von Albert Einstein läßt sich mit allen Konsequenzen anwenden auf Pharma- und Futtermittelkonzerne, wobei Letztere zumeist Tochtergesellschaften der Ersteren sind. Aber es ist nunmal so, und ich muß noch einmal Einstein zitieren: "Das Geld zieht nur den Eigennutz an und verführt stets unwiderstehlich zum Missbrauch." Daß sich dies täglich bewahrheitet, können wir nicht nur in der Lebensmittelbranche erleben. es zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Großindustrie. selbst die Wissenschaft und die Medizin können und dürfen sich nicht von diesem Phänomen ausnehmen, es betrifft sie genau so bis in die Forschungsinstitute und die Arztpraxen. Aber wir werden es schon noch so weit bringen, wie Einstein es so ängstlich angekündigt hat: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr." Und auf diesem Wege befinden wir uns. -
vanHimsen
Dienstag, 04.09.2012, 16:53 Uhr Dieser Artikel sagt aber auch gar nichts aus. Keine Zahlen, Fakten - nichts. Das Chemikalien evtl. giftig sein können wissen wir schon lange. Nichts als blabla! -
Treibsand
Dienstag, 04.09.2012, 14:06 Uhr "Da weiß man ja gar nichts mehr zu sagen.. Am besten man back seine Brötchen u. sein Brot Zuhause selbst. " Jaja, das Brötchen unter der Giftdusche... Die Frucht wird vergiftet- und somit kaufst Du mit der Fertig-Backmischung außer einem Haufen Zusatzstoffe auch das Chemie-Getreide. Brötchenbacken macht übrigens eine Haufen Arbeit. -
wiesodasden
Dienstag, 04.09.2012, 12:35 Uhr mhh..fein...täglich einbischen light produkte mit aspartam(ist übrigens in einigen länder verboten)..einbischen weichmacher in verschlüsse und wasserhänen(bei mir kommt im ersten moment giftig stinkender schaum aus dem hahn) einbischen mc donalds, einbischen krebserregender farbstoff, pestiziden in unserem essen,medikamente die uns vergifften usw. Ich finde es lächerlich, wie blind unsere gesellschaft geworden ist, zu denken das wenn man die bösen raucher verurteilt, das weniger menschen an krebs sterben..ihr könnt euch gar nicht vorstellen was der "gesunde mensch" täglich an dreck in sich reinpfeifft, diese schlagzeile ist nichts neues..en guete -
machwas
Dienstag, 04.09.2012, 09:59 Uhr Glyphosat ist ein höchst gefährlicher Giftstoff, der in GB für die meisten Vergiftungen verantwortlich ist. Giftiger als alle anderen bereits verbotenen Pestizide und nur deshalb legal, weil Monsanto alle Entscheidungsträger geschmiert hat. Er wird massiv beim gentechnischen Anbau eingesetzt, um alles bis auf gentechnisch veränderte Organismen (GVO) zu töten (und ein paar Superunkräuter) mit schwersten Schäden für Umwelt und nützliche Bodenorganismen. Wer sich auf Parazelsius beruft "die Dosis macht das Gift", der irrt. Seit dem Mittelalter hat die Wissenschaft Fortschritte gemacht. Es kommt noch viel mehr auf die Mischung der vielen Giften und die Häufigkeit der Vergiftungen an. Selbst kaum nachweisbare Mengen haben so zerstörerische Wirkungen. Die ganzen Grenzwerte für Chemikalien bieten keine Sicherheit, sind wissenschaftlich nicht relevant und werden heutzutage ohnehin von der Lobby diktiert. sh. ISP "independ science panel" -
Nelson07
Montag, 03.09.2012, 10:34 Uhr @marniwe: Alte Boiler, Pc´s und Kühlschränke sind die Hauptfresser. Vermesse doch mal Deinen Boiler (Messgerät im Baumarkt 10EUR, bei den Stadtwerken Leihweise umsonst). Bei mir war´s der alte Desktop PC samt 21Zoll-Röhre (350 Watt, dummerweise ein Jahr lang rund um die Uhr angewesen). Nach Umstellen auf Netbook und Kühlschrank abstellen also die 700 Nachzahlung. Wenn schon Warmwasser elektrisch, dann besser Durchlauferhitzer. Die schlagen zwar kurzfristig mit ca 15kw zu, aber nur bei Gebrauch und brutzeln nicht rund um die Uhr. Und wer heute noch zwanzig Minuten duscht, ist selbst schuld, sauber ist man auch nach einer Minute. Oh je: Vom Giftbrötchen zum Kurzduschen, etwas OT, woll? Ha - vielleicht weil der Artikel hieß "Vom Brötchn zur Gift d u s c h e"
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