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17.09.2012, 09:51 Uhr

Nie wieder Stress-Essen

in Kooperation mit FitForFun

Wer ständig in Hetze is(s)t und die großen Mahlzeiten auslässt, wird irgendwann zum Stress-Snacker. Das macht auf Dauer dick und noch nervöser. So stoppen Sie den Teufelskreis.

Erstaunlich, aber wahr: Hungern und Abnehmen passen nicht zusammen. Hunger ist ein Energiedefizit, das Körper und Gehirn mit aller Macht auszugleichen versuchen. Und dann beginnt ein oft unheilvoller Kreislauf aus Fressattacken, schlechtem Gewissen, Stress und noch mehr snacken. Richtig gut passt dagegen Abnehmen mit ausgewogener Ernährung zusammen. Und zu der gehören regelmäßige, sättigende Mahlzeiten. Die Kurzformel: Dreimal täglich, immer zur selben Zeit – am besten auf die Minute genau – mit gesunden Produkten satt essen und beim nächsten Hunger ebenfalls wieder eine richtige Mahlzeit zu sich nehmen.

Snacken macht dick

Schlechte Gewohnheiten verderben gute Sitten. Das süße Teilchen am Vormittag, der Schokoriegel am Nachmittag, der Burger auf dem Heimweg, Erdnüsse vor dem Fernseher. Erst ab und zu, dann immer öfter. Denn unsere Geschmacksnerven gewöhnen sich an fettreiche, süße Speisen. Und die Psyche folgt dem schlechten Geschmack. Haben wir an einem Abend gesündigt, fällt es morgens noch schwerer, in einen gesunden Apfel zu beißen. Nach dem Muster: Ist die Figur erst ruiniert, snackt es sich ganz ungeniert. Und plötzlich sind die Speckröllchen da. Da muss eine Gegenstrategie her.

Snackimpulse erkennen

Wann und warum greifen Sie zu Fast Food, Kuchen, fetten Snacks und Alkohol? Hunger ist nicht immer der Schuldige. Was viele nicht wissen: Durst wird manchmal mit Hungergefühl verwechselt. Viel Wasser zu trinken ist also eine gute Strategie gegen Snack-Gelüste. Oder ist Naschen für Sie Trostpflaster und Ausgleich für Stress? Notieren Sie sich einige Tage lang, was Sie wann und aus welchem Grund zu sich nehmen und überlegen Sie, worauf Sie verzichten können.

Wer abnehmen will, darf weiteressen - nur zur richtigen Zeit! >

Gesunde Alternativen finden

Frei nach dem Motto "Feind erkannt, Feind gebannt" versuchen Sie jetzt, die ungesunden Snacks und Stressfutterattacken durch gesunde Alternativen auszutauschen. Hier sind einige Beispiele:

Für die Zeit zwischen Frühstück und Lunch schnippeln Sie Rohkost oder Obst und nehmen es in einer Essensbox mit in die Schule, in die Uni oder ins Büro. Vorgeschnittenes Obst essen wir oft lieber als ganze Früchte.

Der Schokoriegel nach dem Lunch ist in Ordnung, wenn es bei einem Riegel bleibt. Sie schaffen das nicht? Dann versuchen Sie, ganz darauf zu verzichten und statt dessen die Lust auf Süßes mit fruchtigem Tee, Trockenobst, Obstsalat oder einem Joghurt zu stillen. Das spart Kalorien, ist ebenfalls süß und auch noch reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Steigen Sie langsam mit ein bis zwei Tagen in der Woche ohne Schokolade ein. Es klappt bestimmt.

Frau knabbert am Salat, Mann mampft Burger: Stimmen die Klischees? >



Snack-Attacke auf der Heimfahrt?

Legen Sie einen Tag in der Woche fest, an dem sie dieser Lust nachgeben. An den anderen Tagen haben Sie ein fettarm und gesund belegtes Brot, Obst oder Gemüse parat. Noch besser: Denken Sie an das gesunde und leckere Abendessen, das Sie zuhause entspannt zubereiten werden, inklusive des Geschmacks. Tricksen Sie Ihr Gehirn aus!

Knabbern vorm Fernseher

Natürlich ist Rohkost eine gesunde Alternative, aber besser ist es, sich die Knabberei generell abzugewöhnen. Als Überbrückungsmaßnahme hilft ein Kaugummi. Auch hilfreich: direkt nach dem Abendbrot Zähne putzen.

Neue Gewohnheiten verinnerlichen

Schlechte Gewohnheiten etablieren sich leider schnell, gute eher langsam. Stellen Sie nicht alles auf einmal um, sondern nach und nach. Frühstücken Sie richtig, mit Vollkorn und Eiweiß. Statt des Snacks zwischen Frühstück und Mittagessen holen Sie sich ein Glas Wasser und trinken es in kleinen Schlucken, die Sie sogar kauen. Essen Sie mittags möglichst zwiebel- und knoblauchfrei, denn diese Zutaten fördern die Lust auf Süßes.

Stück Käse auf der Gabel
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