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12.11.2012, 07:59 Uhr

Studie: Gestörte biologische Uhr begünstigt Übergewicht

Philadelphia/New York (dpa) - Jeder kennt ihn, er kommt plötzlich und ist nur schwer zu unterdrücken - der Hunger zu gewissen Tageszeiten. Gesteuert wird unsere tägliche Nahrungsaufnahme unter anderem von einem Uhr-Gen, das in der Schaltzentrale des Gehirns, dem Hypothalamus, die Lust aufs Essen auslöst.

Wenn dieser genetische Zeitmesser aber kaputt geht, bringt das den Rhythmus der Nahrungsaufnahme durcheinander und kann zu Übergewicht führen - zumindest bei Mäusen. Das berichtet das Team um Georgios Paschos und Garret FitzGerald von der Universität Pennsylvania im Fachjournal "Nature Medicine".

Die Forscher hatten das Uhr-Gen namens Arntl in den Fettzellen der Versuchstiere zerstört, woraufhin die Mäuse bei gleicher Nahrungsmenge übergewichtig wurden. Dies wirft nach Ansicht der Wissenschaftler neues Licht auf die Entstehung von Übergewicht bei Menschen.

Die Studie liefere zwei wichtige Erkenntnisse: "Die erste ist, dass eine relativ geringe Veränderung der Essenszeiten das Speichern zusätzlicher Energie begünstigen kann", erläuterte Paschos in einer Pressemitteilung seiner Universität. "Unsere Mäuse wurden übergewichtig, obwohl sie nicht mehr Kalorien zu sich genommen haben." Diese Verhaltensänderung ähnele nächtlichen Fressattacken des Menschen, die ebenfalls in Zusammenhang mit Übergewicht stehen, wie der Wissenschaftler Albert Stunkard schon 1955 bewies.

Die zweite Beobachtung der Wissenschaftler betrifft unsere biologische Uhr. Traditionell orientieren sich Uhren in äußeren Geweben an der Hauptuhr im Gehirn - ähnlich wie die Mitglieder eines Orchesters dem Dirigenten folgen. "Wir wissen schon lange, dass die peripheren Uhren unabhängig von der Hauptuhr funktionieren können - schließlich kann ein Schlagzeuger auch ohne Anweisungen des Dirigenten trommeln - aber hier sehen wir jetzt, dass ein anderer Rhythmus der Nebenuhren sogar die Hauptuhr beeinflussen kann" erklärt FitzGerald.

Die Störung der inneren Uhr kann nach Angaben der Forscher außerdem zu dauerhaften Stoffwechselstörungen führen. Beispielsweise seien Menschen, die nachts arbeiten, viel anfälliger für Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen. Patienten mit Schlafstörungen leiden ebenfalls schneller an Übergewicht.

Wer gesund und kalorienbewusst essen will, verzichtet meist aufs kulinarische Vergnügen. Doch für viele Lebensmittel gibt es leckere Alternativen, die weit weniger auftragen. >

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135 Meinungen zu "Kaputtes Uhr-Gen macht dick"

  • Fossibaerin
    Dienstag, 20.11.2012, 14:14 Uhr
    Zu 4everfitness: "Also, ich sehe haufenweise Autos auf den Strassen herumfahren und sehe sehr wenige Personen längere Strecken zu Fuß zurücklegen. ====== das ist richtig. Gibt sogar Leute, die fahren 50 Meter mit dem Auto zum Zigarettenautomaten. Bewegungsmuffel nenne ich so etwas." Du kommst mir auch etwas muffelig vor, allerdings wohl eher ein Toleranz- und Affektionsmuffel (fall's im Fitnessbuch nicht steht, versuch ein Wörterbuch!) Übrignes, wenn ich jemanden auf der Straße gehen sehe, woran sehe ich eigentlich, welche Strecke dieser Mensch zu Fuß gegangen ist, bzw. noch gehen wird? An den Wanderstiefeln? Am Marschgepäck? Oder gehe ich davon jetzt einfach mal so aus?
  • Fossibaerin
    Dienstag, 20.11.2012, 14:10 Uhr
    Zu 4everfitness: "Wer sich mit Größe 40 als Frau für schlank hält, da will man(n) sich nicht vorstellen, wie diejenige ausgesehen hat, als sie sich für dick hielt." Ich will mir Dich Spargeltarzan auch nicht vorstellen müssen.
  • DarkSamara
    Dienstag, 13.11.2012, 15:09 Uhr
    Ups... sollte wohl besser Pauschalisiert heisen sorry ^^
  • DarkSamara
    Dienstag, 13.11.2012, 15:06 Uhr
    Ok ich gehöre definitiv zu denen die fast jede Strecke zu Fuß gehen besonders kleinere Strecken (mit kleineren Strecken meine ich bis zu 6 km) weil ich es nicht einsehe für so was Spritt zu verfahren der ist eh viel zu teuer. Zugegebenerweise hab ich selber kein Auto darf aber so oft ich will das Auto von meinen Freund haben der mich schon so oft gefragt hat warum ich laufe mit den Auto wäre ich schneller. Bin auch schon durchaus über 30 Kilometer zu Fuß oder wenn ich es ein wenig eiliger hatte mit den Rad gefahren macht mir gar nicht. Allerdings hat man auch heute oft den LUXUS nicht das einen der Zeitfaktor egal sein kann, viele Leute benutzen das Auto nur weil sie schnell wo hin kommen müssen oder zum einkaufen weils einfach zu viel zum schleppen wäre. Ich gebe da getintouch auch vollkommen recht das hier zu viel Pauschaliviert wird. Ist man dick ist man sofort Faul, ist zu viel, ungesund und bewegt sich zu wenig trifft zwar auf schätzungsweise mindestens 10-20 % der Menschen die in der Situation sind überhaupt nicht zu ist aber so. Genauso wie immer gesagt wird alle die Harz 4 bekommen sind assoziale, arbeitsfaule Menschen die sich auf der sozialen Hängematte ausruhen das stimmt dann sogar nur bei einen kleinen Teil wirklich aber es ist die absolute Wahrheit und jeder der was anderes behautet ist ein Lügner und gehört genau zu den Leuten. Leute ihr solltet echt mal mehr informieren und mal sehen was in der Welt wirklich ab geht als euch in eurer kleinen heilen Welt zu sonnen und Schundblätter wie der Bildzeitung, Spiegel und wie sie noch alle heißen zu glauben... P.S. Rechtschreib- und Gramatikfehler sind Episch und beim finden gebunden also könnt ihr behalten auf den Inhalt kommt es an nicht ob es richtig und politisch korrekt geschrieben ist. Für die, die sich informieren wollen entfehle ich Infokrieg find da zwar nicht alles gut aber die Seite taugt.
  • getintouch
    Dienstag, 13.11.2012, 13:17 Uhr
    @ Montavilet Ich hab es ja nicht ganz ausgeschlossen, ich schrieb "sicher nicht". Und ja, es ist besser, von "vielen" zu reden, als von "allen". Denn man kann nie für alle reden oder alle über den Kamm scheren.

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