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23.11.2012, 11:34 Uhr

Giftige Chemikalie in Konservendosen

(sist) - Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor Weichmachern in Konservendosen. Eine Anbieterumfrage der Organisation ergab, dass viele Hersteller die umstrittene Chemikalie Bisphenol A (BPA) in ihren Verpackungen verwenden.

Die Innenbeschichtung von Konservendosen schützt Lebensmittel vor Kontakt mit dem umgebenden Metall. Leider ist diese Beschichtung ebenfalls bedenklich, weil darin oft BPA enthalten ist. Das bestätigt eine Umfrage der Verbraucherzentrale Bayern: Sie befragte willkürlich ausgewählte Anbieter zu einem ihrer Konservenprodukte. Von 18 Herstellern, die zu einer Antwort bereit waren, verwenden lediglich zwei Anbieter kein BPA in der Innenbeschichtung; einer verwendet BPA in der Beschichtung des Deckels, nicht aber in der Dose. Der Rest greift auf die Chemikalie zurück.

Das Problem: Nahrungsmittel können die hormonell wirkende Substanz aufnehmen - vor allem, wenn der Inhalt mitsamt Dose erhitzt wird - und somit in den Körper transportieren. Dort wirkt BPA ähnlich wie Östrogen. Zwar bewerten Studien die Gefährlichkeit unterschiedlich, als mögliche Auswirkungen gelten aber Zeugungsunfähigkeit, ein gesteigertes Risiko für Brust- und Prostatakrebs, Übergewicht, Diabetes und Veränderungen des Nervensystems. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder seien nach Angaben der Verbraucherzentrale Bayern gefährdet, weil ihr Stoffwechsel BPA nicht ausreichend abbauen kann.

Einige der befragten Anbieter gaben an, nach Alternativen zu suchen. Verboten ist BPA in Lebensmittelverpackungen jedoch nicht: Laut EU-Verordnung gilt ein Grenzwert von 0,6 Milligramm, die ein Kilo Lebensmittel aufnehmen darf. Aber: "Der Grenzwert selbst ist ja in der Diskussion. Man kann nicht davon ausgehen, dass es nicht gesundheitsgefährdend ist", sagte Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk.

Alle News vom: 23. November 2012 Zur Übersicht: Gesundheit

144 Meinungen zu "Giftige Chemikalie in Konserven"

  • nangijala13
    Dienstag, 27.11.2012, 09:15 Uhr
    Ich denke, dass Bisphenol A zur schleichenden Zwangssterilisierung einer möglichst großen Anzahl von Bürgern genutzt wird. Und diese hormonelle Veränderung ist schon überall zu sehen. Guckt euch nur mal auf der Straße um: Immer mehr relativ junge Menschen leiden offensichtlich unter massivem Haarausfall. Früher waren Halbglatzen oder lichtes Oberhaar eher ein Problem von Männern in den Fünfzigern oder Frauen in den Wechseljahren. Jetzt sieht man überall ganz junge Kerle und Mädels mit den typischen Geheimratsecken, verdächtig breiten Scheiteln oder schon durchschimmernder Kopfhaut. Hautärzte verzeichnen seit Jahren einen Zuwachs an panischen Patienten, die sich vor einer beginnenden Kahlköpfigkeit fürchten, die Apotheken boomen mit Spezialshampoos und Pillen voller Biotin usw, die Brustkrebserkrankungen bei Frauen und Männern explodieren. Kein Wunder, oder?
  • strathmann
    Montag, 26.11.2012, 17:06 Uhr
    Bei unbeschichteten Dosen hat man das Lötblei wenigstens gleich auf der Zunge! Super.
  • Elkamo
    Samstag, 24.11.2012, 15:48 Uhr
    Hatschi ... "Können die heutigen Frauen überhaupt noch Essen kochen? Nein, das können die meisten nicht, haben sich an Dosenfutter gewöhnt." -------------- Doch, manche können noch kochen! Lass´ die Verallgemeinerungen weg. Es geht gar nicht um andere, wenn es um DEIN Essen geht! Wenn du mit den Kochkünsten deiner Frau oder Freundin nicht zufrieden bist, kannst du ihr den Vorschlag machen, zusammen in ein gutes Kochbuch reinzuschauen. Gibt es noch Kochkurse? Weiß ich nicht. Kochsendungen im TV kann man vergessen! Wie konnte deine Mutter kochen? Auf jeden Fall gibt es auch heute Kochbücher - WENN es dir darum geht, nicht nur Kritik zu üben, sondern selbst mal was Richtiges zu kochen.
  • RasantaResolut
    Samstag, 24.11.2012, 10:33 Uhr
    bisphenol a nicht! das ist die folie die innen in die dosen kommt, und die breitet sich aus bei Hitze. haha. Kunststofftechniker Ing. Reinhard Voitl Fb: Reinhard Voitl
  • Robespierre56
    Samstag, 24.11.2012, 10:24 Uhr
    @Heitschibumbatschi Bist Du jetzt böse, weil ich ein Mann bin und gerne mit Eingemachtem oder Tiefgefrorenem koche? Also Tomaten Häuten und Schälen, vieleicht mal imSommer, wenn ich mir besonders viel Mühe gebe. Meine Frau kocht übrigens sehr gut.
  • ImportBraeutigam
    Samstag, 24.11.2012, 10:15 Uhr
    Erbsen und Möhren in Gläsern schmecken latschig. Wenn schon dann tiefgefroren. Tiefgefrorene Erbsen schmecken wie frisch aus der Schote!

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