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29.11.2012, 10:40 Uhr

Die drei Winter-Superfrüchte

in Kooperation mit FitForFun

Vitamin C schützt zwar nicht vor Erkältungen – es ist dennoch ein wichtiger Stoff für unser Immunsystem. Und hat es uns einmal erwischt, verkürzt das wasserlösliche Vitamin die Dauer des Infektes. Besonders viel davon steckt in den Superfrüchten Sanddorn, Açaí und Acerola-Kirsche. Was die hippen Früchtchen alles können.

Sanddorn – die Zitrone des Nordens

Die kleinen orange-roten Beeren wachsen hauptsächlich an den deutschen Küsten. Sie enthalten neben Vitamin C (200 bis 900 mg/100 g) auch Betacarotin. Damit liefert die Strauchfrucht schon zwei wichtige Antioxidantien – also zellschützende Wirkstoffe. Auch Fettsäuren sind in Spuren enthalten, das hilft bei der Aufnahme von Carotin. Der Schutzstoffcocktail ist ein echter Kick fürs Immunsystem. Die säuerlichen Beeren können als Tee, Saft, Sirup oder Bonbons genossen werden und bieten bei kaltem Wetter eine leckere Auszeit.

Autorenportät

Unsere Redakteurin testet, was die "Superfrucht" Açaí wirklich kann. >

Açaí – die Kronjuwelen Brasiliens

Egal ob als Energydrink, Fettverbrenner in Kapselform oder Anti-Aging-Mittel in Kosmetika: Die Açaí-Beere (sprich: Assa-i) liegt voll im Trend. Seitdem die beliebte US-Talkshow-Moderatorin Oprah Winfrey Açaí als Superfrucht rühmte und etliche Kilos verlor, gilt die Beere als der internationale Abnehm-Hit schlechthin. Möglicherweise hat die Superbeere einen leicht stoffwechselanregenden Effekt, aber allein macht die Açaí sicher niemanden schlank.

Was die aus Brasilien stammende Frucht aber wertvoll macht, ist ihr sehr hoher Anteil an Anthocyanen. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die für die antioxidative Wirkung der Beere zuständig sind. Zusätzlich wirken Vitamin C und E beim Kampf gegen freie Radikale mit, die für die vorzeitige Hautalterung verantwortlich sind und Krebs fördern können.

Wegen ihres hohen Energiegehalts ist die Beere ein guter Kraftspender für Sportler. Dank ihrer Inhaltsstoffe ist Açaí eine wahre Mineralstoff- und Vitaminbombe. Die Beeren bestehen zu 90 Prozent aus einem Kern – essbar ist nur die Haut. Nach der Ernte werden die Açaí-Beeren entkernt, püriert und anschließend verkauft.

Acerola: "Kirsche der Antillen"

Der Name ist alles andere als Schall und Rauch, denn die spanischen Eroberer nannten die tropische Frucht "azarole", was soviel wie "hübsch und nützlich" bedeutet. Die kleine Beere ist allerdings ein Sensibelchen. Da das Fruchtfleisch den langen Transport aus Südamerika beziehungsweise Asien nicht überstehen würde, kennen wir sie in Deutschland nur in Form von Saft, Tabletten oder Pulver. Bis obenhin vollgestopft ist die Acerola-Kirsche mit Vitamin C, Beta Carotin, B-Vitaminen und Kalzium. Mit rund 1700 mg Vitamin C pro 100 g ist die Acerola-Kirsche der absolute Star unter den Früchten – selbst Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen (50 mg Vitamin C/100 g) kommen da nicht mit. Zudem ist die Acerola für all diejenigen, die an einer Allergie gegen Zitrusfrüchte leiden, eine gute Alternative.

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