Zur mobilen Ansicht wechseln

12.12.2012, 12:07 Uhr

Geschmack von Kindern wird früh geprägt

Bonn (dpa/tmn) - Verlockende Aussicht: Wer sich in der Schwangerschaft ausgewogen und gesund ernährt, erspart sich später womöglich Streit mit dem Nachwuchs über die richtige Ernährung.

Was Kindern später schmeckt, entscheidet sich schon in der Schwangerschaft. "Viele Geschmacksstoffe aus der Nahrung der Mutter gelangen auch ins Fruchtwasser", erklärt Christian Albring, Frauenarzt im Netzwerk Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert. Da Babys im Mutterleib regelmäßig Fruchtwasser schlucken, kommen sie schon früh in Kontakt mit dem Geschmack der Lebensmittel, die die Schwangere gegessen hat. Die Geschmacksstoffe können Kinder lebenslang prägen. Tipps zur richtigen Ernährung in der Schwangerschaft hat die Initiative im Netz zusammengestellt.

Beeren Quiz

Überprüfen Sie Ihr Wissen über richtige Ernährung in unserem Test. >

Auch die Stillzeit ist wichtig für die weitere Geschmacksausbildung des Kindes. Denn Muttermilch enthält ebenfalls Geschmacksstoffe aus der Nahrung der Mutter. Isst die Mutter sehr vielseitig, erhalten Kinder durch das Stillen viele verschiedene Geschmackseindrücke. "Mütter, die beispielsweise oft Obst und Gemüse essen, übertragen diese Vorliebe häufig auf ihre Kinder, da ihnen dieser Geschmack von Anfang an vertraut ist", sagt Albring.

Alle News vom: 12. Dezember 2012 Zur Übersicht: Gesundheit

12 Meinungen zu "Geschmack wird früh geprägt"

  • Wahlviech
    Freitag, 14.12.2012, 12:26 Uhr
    Das, was Mensch als "Geschmack" empfindet, ist nichts als das Ausleben des Nachahmungstriebes. Zu "Geschmack" wird von den meisten das bezeichnet, was sie selbst nicht haben und nur anderen Nachleben. Modegurus leben gut davon.
  • Scharlodde
    Donnerstag, 13.12.2012, 17:39 Uhr
    Na, wer will denn hier wieder Ammenmärchen und explizit das Stillmärchen erzählen? Es langweilt sehr ......
  • kommenundgehen
    Donnerstag, 13.12.2012, 11:46 Uhr
    Dass diese Feststellung stimmt glaube ich. Es gibt viele Lebensmittel die man als Kind nicht mag, aber mit zunehmenden Alter trotzdem isst, weil man den Wert des gesundheitlichen Aspektes erkennt. Manches was Jugendliche nicht machen weil es uncool ist, machen sie wenn sie älter sind und selbst Kinder haben.
  • wandelnderDuden
    Mittwoch, 12.12.2012, 16:20 Uhr
    Meine Mutter und ich haben einen absolut gegenteiligen Geschmack. Sie mag so ziemlich alles, was ich nicht mag und ich mag so ziemlich alles, was sie nicht mag. Bei meinem Bruder ist es ähnlich. Aber vielleicht heißt es ja in diesem Fall: Ausnahmen bestätigen die Regel;)
  • Trollnatoll
    Mittwoch, 12.12.2012, 15:34 Uhr
    Das mag zu einem Teil stimmen aber ganz sicher nicht für Alles. Meine Mutter liebt Pilze, ich find sie eklig, Fisch ging die ersten Jahre meines Lebens gar nicht und andere Meerestiere mag ich noch immer nicht gerne obwohl meine Mutter Krabben aller Größe und Muscheln gerne isst. Dafür liebe ich Lamm und Rind das meine Mutter nicht runterbekommt. Geschmack kann sich auch im Lauf des Lebens verändern, als Kind liebte ich Möhren heute eher weniger dafür mag ich heute viele Dinge die ich als Kind ausgespuckt hab.
  • eternelle
    Mittwoch, 12.12.2012, 14:45 Uhr
    Meine Ma hat wohl viel Äpfel in der Schwangerschaft gegessen; heute habe ich eine Apfelallergie! Also ich dneke das ganze stimmt nur Teilweise...mein Bruder hingegen, mag dies und jenes nicht, obwohl meine Mutter alles gegessen hat...ich denke das liegt nciht nur an der Muttermilch..
Frau steht hinter altem Mann

Dokument für den schlimmsten Fall der Fälle: die Vorsorge-Vollmacht. >

Modedroge "Spice" verboten

Staat reagiert: Vormarsch der Substanzen soll gestoppt werden. >

Frau misst Taille

Die Ernährung ohne Kohlenhydrate ist in, aber nicht für jeden sinnvoll. >


Internet Made in GermanyWEB.DE 2013 - Marke des JahrhundertsIhr WEB.de-Postfach ist grünWeb.de unterstützt Unicef

Sie lesen gerade: Geschmack wird früh geprägt. Was Kindern schmeckt, entscheidet sich schon in der Schwangerschaft.