1. Gründlich aufwärmen
Beginnen Sie mit einem lockeren Trab, um Muskeln, Bänder und Gelenke zu erwärmen. Bitte erst dann dehnen! Anschließend führen Sie spezielle, zu Ihrer Sportart passende Übungen durch, um die bei der Belastung angesprochenen Strukturen optimal vorzubereiten.
2. Maßvoll trainieren
Sie dürfen sich gern fordern, aber übertreiben Sie es nicht. Wer sich erheblich überanstrengt, und zwar in Bezug auf Dauer und Intensität des Trainings, riskiert Verletzungen: weil Muskeln, Sehnen oder Bänder streiken, weil die Konzentration nachlässt, man Übungen mit müdem Körper unsauber ausführt usw.
3. Gut ausrüsten
Eines der wichtigsten Sportgeräte ist der Schuh – und eine optimale Passform das A & O. Lassen Sie deshalb, etwa als Läufer, vor dem Kauf Ihren Laufstil und Ihre Körperstatik im Sportfachhandel bzw. bei einem Sportmediziner checken. Ansonsten achten Sie auf Materialien, die Belastungen reduzieren (z. B. Schläger und Bespannung beim Tennis) und die Gelenke & mehr schützen (z. B. Helm und Schoner beim Inline-Skaten).
4. Zeit nehmen
Sport ist ein wunderbarer Stresskiller – allerdings nicht, wenn Sie Ihr Training zwischen zwei Termine quetschen oder Sie ohnehin schon auf dem Zahnfleisch kriechen. Dann wird Sport zur Extra-Belastung und macht Sie verletzungsanfälliger. Also: Immer schön Freiräume zum Sporteln schaffen.
5. Ausgiebig regenerieren
Achten Sie auf ausreichende Ruhezeiten zwischen den Trainingseinheiten. Und sorgen Sie in diesen für eine angemessene Ernährung, ausreichend Schlaf und gegebenenfalls entspannende Massagen, Bäder usw. So münzen Sie das Training optimal in eine Leistungssteigerung um und beugen zugleich Verletzungen vor.
6. Nicht verletzt oder krank trainieren
Mit nicht ausgeheilten Verletzungen oder Infekten sollten Sie die Füße still halten. Das Motto „die Zerrung oder die Erkältung laufe ich raus“ ist ein gefährlicher Mythos. Ein kranker Körper oder eine verletzte Struktur brauchen Ruhe, damit die Heilungsprozesse optimal ablaufen können. Zu frühes wieder Einsteigen provoziert Rückfälle.
8. Durchchecken lassen
Wir denken ja gern: Wozu soll ich mich untersuchen lassen, mir fehlt doch nichts, oder: Das hab ich früher doch auch mit links gepackt... Weisen Sie Ihr Ego ruhig mal in die Schranken. Ein sportmedizinischer Check ist sinnvoll, wenn Sie lange keinen Sport getrieben haben, übergewichtig sind oder Vorerkrankungen haben. Der Arzt untersucht unter anderem Herz, Lunge, Blut und den Bewegungsapparat.
9. An der Technik feilen
Das gilt natürlich vor allem für Anfänger. Bei manchen Sportarten ist zu Beginn ein professioneller Trainer zu empfehlen, damit sich falsche – und verletzungsträchtige – Bewegungsabläufe gar nicht erst einschleifen, etwa beim Yoga oder Tennis. Oder um eventuelle Gefahren kennen zu lernen, wie beim Klettern oder Skifahren.
10 Meinungen zu "Zehn Tipps für Sport-Chaoten"
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flobvb
Mittwoch, 06.07.2011, 16:13 Uhr Wenn man sich vor jedem (Tennis) Spiel 5 Runden warmläuft und dann dehnt, reicht das allemal, man muss nicht wer weiß was machen... -
Poldi225
Mittwoch, 06.07.2011, 15:54 Uhr Dehen bringt leider 0. Der Muskel wird auseinandergezogen und ist in 1 - 1 1/2 Minuten wieder so, wie er vorher war. Dehnen bringt nur etwas zum Beispiel bei Knieproblemen, wenn man leichte Schmerzen im Knie hat (Oberschenkel dehnen). -
proplayer96
Mittwoch, 06.07.2011, 15:21 Uhr Wie schon DyingSoul sagte: Sport muss Spass machen! Wenn man Sportler ist weiss man wie man seinen Körper auf "Betriebstemperatur" zu bringen hat. -
DyingSoul
Mittwoch, 06.07.2011, 15:01 Uhr Sport ist nicht mein Beruf. Wenn ich Sport mache, dann soll es Spass machen und Ausgleich bringen. Wenn ich mir über alle diese Punkte oder gar über irgendwelche Lauftechniken Gedanken machen müsste, dann würde das definitiv keinen Spass mehr machen.
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