Berlin (dpa/tmn) - Ob als Beilage oder als Hauptzutat - Kartoffeln tragen im Regelfall zu einer bekömmlich Mahlzeit bei. Werden sie jedoch nicht gründlich für den Verzehr vorbereitet, können sie ungesunde Stoffe enthalten.

Die Bereiche um die Triebe und grüne Verfärbungen an der Kartoffel müssen Köche immer ausschneiden. Denn diese Stellen enthalten das gesundheitsschädliche Solanin. Darauf weist die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hin. Der Stoff kann Vergiftungen auslösen. Symptome sind zum Beispiel Magenbeschwerden, Fieber, Übelkeit, Brechreiz, Nierenreizungen, Durchfall und in schlimmen Fällen sogar Herzrhythmusstörungen.

Kartoffeln lassen sich je nach Sorte mehrere Wochen bis Monate lagern. Frühkartoffeln werden am besten schnell verarbeitet, die mittleren bis späten Sorten halten sich länger. Gekocht bleiben die Knollen nur zwei bis drei Tage im obersten Kühlschrankfach gut, sie lassen sich aber auch einfrieren. Roh sollte man Kartoffeln nicht Temperaturen unter vier Grad aussetzen, da sich dann ihre Stärke in Zucker umwandelt.© dpa