Gerade die besinnliche Zeit entpuppt sich als Fettfalle: Überall warten jetzt Kekse, Schokolade und Glühwein darauf, verspeist zu werden und an den Festtagen geht das Fressgelage erst richtig los. Ganz wehrlos steht man dem Kalorienwahnsinn aber nicht gegenüber. Unsere Tipps, wie Sie die größten Figurfallen umgehen.

Ja, wir wollen uns jetzt einkuscheln und die Gemütlichkeit genießen. Ausreden wie "ich erkälte mich bestimmt" und "im Winter schaffe ich das zeitlich nicht" betet uns der innere Schweinehund vor, nur um ja keinen Fuß vor die Tür setzen zu müssen – außer natürlich zum gemütlichen Umtrunk mit den Kollegen auf den Weihnachtsmarkt. Da sind ein, zwei, drei Extrakilos quasi vorprogrammiert.

Um dem Weihnachtsspeck dieses Jahr keine Chance zu geben, helfen Ernährungstricks, die zudem einen tollen Nebeneffekt haben: Man startet fitter in den Tag und kann abends besser einschlafen.

Mit Genuss naschen

Mit einem Happs sind sie im Mund: Die kleinen Weihnachtsleckereien versüßen uns die Winterzeit. Leider werden sie aber eben nur nebenbei genascht und schlagen dadurch mächtig zu Buche. Ein Schokoweihnachtsmann à 100g hat 550 kcal, 50g Elisenlebkuchen 240kcal. Naschen darf natürlich zu Weihnachten nicht fehlen, zumal die Bildung des Glückshormons Serotonin durch die Schokoköstlichkeiten angeregt wird. Aber nehmen Sie sich Zeit und genießen Sie jedes Stückchen. So erfahren Sie einzigartige Geschmackserlebnisse und verputzen nicht die ganze Packung. Ihr Bauch und Ihre Hüften werden es Ihnen danken.

Fisch anstatt Fleisch

Um ordentlich Kalorien zu sparen, kann die dicke Weihnachtsgans mit 845 kcal pro 250g-Portion durch eine schmale Portion Fisch (Lachs, Forelle oder gedünsteter Karpfen) ersetzt werden. Die gleiche Menge hat mindestens 500 kcal weniger. Wichtig ist natürlich, dass die Saucen, Dips und Beilagen keine Schwergewichte sind. Für die Fleischliebhaber bietet sich die Lammkeule und Pute an. Um eine schöne knusprige Geflügelhaut ohne viel Fett zu erhalten, stechen Sie die Haut großzügig ein und übergießen Sie den Braten regelmäßig mit Eiswasser. Durch die kleinen Löcher und die kalte "Schocktherapie" fließt das Fett aus dem Braten herraus – und Sie können beim Festtagsgang ohne Reue zugreifen.

Die richtigen Beilagen

Egal ob zum Auftunken der leckeren Bratensauce oder als liebgewordene Sättigungshilfe: Beilagen gehören zu jedem Weihnachtsmenü. Wichtig ist dabei die Zubereitung. Für Gemüse, Kartoffeln und Co. muss es nicht viel Butter und Sahne sein. Frische Kräuter und ein Hauch von Butter verleihen den Beilagen einen tollen Geschmack, ohne sie in Fett zu ertränken. Das Leichtgewicht unter den Fisch- und Fleischbegleitern sind grünen Bohnen mit gerade mal 50 kcal pro 200g. Ihnen sind Rosenkohl mit 70 kcal und Apfelrotkohl mit 125 kcal dicht auf der Spur – natürlich ohne Speck. Für Kartoffelfans empfiehlt sich die pure Variante. Verarbeitete Lebensmittel wie Kartoffelknödel haben bei 150 Gramm fast dreimal so viel wie die pure Knolle.

Vorsicht bei der Getränkewahl

Eine heiße Schokolade mit Sahne und Rum oder ein Glühwein mit 200 kcal pro 150ml wärmen nicht nur die Hände, sondern auch das Gemüt. An den Festtagen trinkt man gerne auch mal ein Gläschen zum Essen sowie in der geselligen Runde beim Geschenke auspacken und natürlich beim Weihnachtsfilm anschauen. Behalten Sie aber bitte die flüssigen Kalorienbomben im Blick: Das Verdauungsschnäpschen schlägt beispielsweise mit 100 kcal zu Buche. Trinken Sie immer wieder zwischendurch etwas Alkoholfreies. Falls Sie nicht auf Sekt und Wein verzichten wollen, verdünnen Sie diese mit Wasser. So sparen Sie bei einer Weinschorle 80 kcal pro Glas.

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